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Pilhatsch im WM-Finale über 50 m Rücken Sechste

20. Dez. 2021 · Lesedauer 2 min

Caroline Pilhatsch hat am Montag bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Abu Dhabi im Finale über 50 m Rücken in 26,05 Sekunden Platz sechs erreicht. Der Sieg ging in der Weltrekordzeit von 25,27 Sekunden an die Kanadierin Margaret MacNeil. Kurz zuvor hatte Bernhard Reitshammer über 50 m Brust den für Dienstag angesetzten Endlauf erreicht, er schlug im Semifinale in 26,21 Sekunden als ex-aequo-Siebenter an.

Pilhatsch verpasste ihren österreichischen Rekord um 0,06 Sekunden und schwamm um 0,19 Sekunden am Podest vorbei. "Ich war super froh, dass ich ins Finale gekommen bin. Platz sechs ist auch mehr als ok. Klar wäre ich gerne schneller geschwommen und eine 25er Zeit. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden", sagte die Steirerin.

Für Reitshammer ist das Finale über 50 Brust nach den 100 Lagen der zweite Endlauf bei dieser WM. "Das ist schon echt ein super Gefühl. Ich werde noch einmal mein Bestes geben. Das Rennen ist ganz gut gegangen. Obwohl der Anschlag leider nicht ganz so gut war. Da habe ich ein bisserl was versemmelt. Vielleicht wird es morgen ja dann ein österreichischer Rekord oder knapp dran", erklärte Reitshammer.

Kurz zuvor verpasste der Kärntner Heiko Gigler das Finale über 100 m Kraul als Semifinal-Neunter nur um 0,04 Sek. In 46,74 Sek. verbesserte der 25-Jährige seinen zwei Wochen alten österreichischen Rekord um 0,26 Sek. und blieb damit als erster Österreicher auf dieser Strecke unter 47 Sekunden. Gigler ist am Dienstag erster Ersatz für den Endlauf. "Trotz der tollen Zeit habe ich mich gleich nach dem Rennen nicht so wirklich freuen können. Ich wäre schon sehr gerne im Finale angetreten. Und dass es dann nur vier Hundertstel sind, ist halt ärgerlich. Es ist trotzdem die neuntbeste Zeit der Welt, da kann man gut aufbauen. Und die Endstation ist noch lange nicht erreicht, da geht noch einiges", meinte Gigler.

In den Vorläufen war der Niederösterreicher Christopher Rothbauer über 50 m Brust disqualifiziert worden, Lena Kreundl hatte über 200 m Lagen in persönlicher Bestzeit von 2:09,76 Min. als 15. das Finale der Top acht um 1,16 Sek. verpasst. Nina Gangl war über 50 m Kraul auf 25,21 Sek. gekommen. Das war für das Weiterkommen um 0,77 Sek. zu langsam. Die WM-Debütantin wurde 33.

Am Dienstag wird zum Abschluss der Titelkämpfe neben Reitshammer auch Kreundl über 200 m Brust im Einsatz sein, dazu die rot-weiß-rote Frauen-Staffel über 4 x 100 m Lagen.

Quelle: Agenturen