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Pedersen gewinnt 13. Tour-Etappe - Vingegaard weiter in Gelb

15. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Ex-Weltmeister Mads Pedersen hat die 13. Etappe der 109. Tour de France gewonnen. Der Däne holte sich am Freitag nach 192,6 Kilometern von Le Bourg d'Oisans nach Saint-Etienne den Sieg im Sprint einer Ausreißergruppe vor dem Briten Fred Wright und Hugo Houle aus Kanada. Das Gelbe Trikot trägt weiterhin der Däne Jonas Vingegaard mit 2:22 Minuten Vorsprung vor dem slowenischen Titelverteidiger Tadej Pogacar und 2:26 vor dem walisischen Ex-Toursieger Geraint Thomas.

Nach dem Start in Bourg d'Oisans am Fuße des Anstiegs zur Alpe d'Huez versuchten es zahlreiche Fahrer mit einem Ausreißversuch. Letztlich entstand eine siebenköpfige Spitzengruppe. Unter den Sprinter-Teams herrschte keine Einigkeit in der Nachführarbeit, sodass sich die Ausreißer ins Ziel retteten und Pedersen triumphierte.

"Es ist unglaublich, endlich den Etappensieg zu holen. Die Form ist gut und es hat viele Versuche gekostet. Für einen Fahrer wie mich gibt es bei dieser Tour wenig Chancen, da musste ich diese nutzen", sagte Pedersen. "Lange Zeit dachte ich, es war ein Fehler, in die Gruppe zu gehen. Der Vorsprung war nicht groß, aber die Strecke war schwer genug."

Es war bereits der dritte dänische Etappensieg bei dieser Tour, die in Kopenhagen startete. Als bester Österreicher wurde Marco Haller mit 5:45 Minuten Rückstand auf Pedersen 13., bester ÖRV-Vertreter in der Gesamtwertung ist Patrick Konrad als 23. (+42:28 Min.).

Am Samstag steuert die Frankreich-Rundfahrt das Zentralmassiv an. Über 192,5 Kilometer geht es von Saint-Etienne nach Mende. Dabei warten vier Anstiege der dritten und einer der zweiten Kategorie auf die Fahrer. Vor allem die letzten drei Kilometer zum Flugplatz hinauf sind mit durchschnittlich 10,2 Prozent Steigung anspruchsvoll.

Quelle: Agenturen