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Ortlieb mit Torfehler Trainingsschnellste in Lake Louise

01. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Nina Ortlieb hat im dritten und letzten Training für die beiden Ski-Weltcup-Abfahrten am Freitag und Samstag in Lake Louise eine Wiederholung des Dienstags geliefert.

So wie zwei Tage zuvor kam die Vorarlbergerin am Donnerstag mit der schnellsten Zeit ins Ziel, hatte aber auch am selben Tor einen Torfehler. Die beiden Favoritinnen Corinne Suter aus der Schweiz (+0,33 Sek.) und Sofia Goggia aus Italien (+1,16) fuhren auf die Plätze zwei und vier.

Dasselbe Tor wird zum Verhängnis

"Leider wieder ein Abkürzer, wie im ersten Training, am selben Tor. Ich war davor leider wieder spät dran. Ich habe versucht, da rauszunehmen, aber das Tempo war heute sehr schnell, die Piste sehr hart, ich habe an einer ungünstigen Stelle einen Schlag bekommen und dann geht es mit dieser Geschwindigkeit nicht aus", berichtete Ortlieb. Die 26-Jährige geht dennoch zuversichtlich in die beiden Rennen. "Ich hoffe, dass faire Bedingungen sind, der Wetterbericht schaut gut aus. Top 5 wäre möglich und ein super Comeback."

ÖSV-Läuferinnen zuversichtlich

Als zweitbester ÖSV-Läuferin fuhr Stephanie Venier auf Rang sieben (+1,42), es folgten Christina Ager auf Platz zehn (+1,75), Cornelia Hütter auf Rang zwölf (+1,85) und Nadine Fest an 14. Stelle (+1,99). "Schneller werden, die Stücke zusammenfügen und bereit sein. Es ist hie und da noch nicht so sauber", kommentierte Hütter ihre Fahrt. Allerdings ist die Steirerin auch nicht ans Limit gegangen. "Die Kälte raubt viel Energie, da muss man haushalten, das Wochenende ist noch lange", sagte sie und gab sich optimistisch. "Das Race-Feeling auspacken, volle Attacke und sich sicher sein, was man macht. Ich bin guter Dinge, dass ich den Grundspeed zusammen habe", sagte Hütter.

Mirjam Puchner, die am Vortag Bestzeit aufgestellt hatte, deckte ihre Karten ebenfalls nicht auf. Rang 22 mit 2,38 Sekunden Rückstand nahm sie bewusst in Kauf. "Es war von Anfang an geplant, dass ich nur bis zur Zwischenzeit Vollgas fahre und dann Kräfte spare. Drei Trainings und drei Rennen zehren an den Kräften, da muss man schlau sein. Bis dahin war es eine ansprechende Fahrt", berichtete die Salzburgerin und betonte: "Ich glaube, ich kann vorne mitfahren." US-Star Mikaela Shiffrin lässt die drei Rennen in Kanada aus. Die Abfahrten sind für Freitag (20.00 Uhr MEZ) und Samstag (20.30) angesetzt, für Sonntag (19.00) ein Super-G.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo