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ÖSV-Team bei Abfahrt in Beaver Creek seit 2007 sieglos

01. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

ängst überfällig ist ein österreichischer Abfahrtssieg in Beaver Creek. Der Letzte in der Liste ist 2007 Michael Walchhofer.

Auf der "Birds of Prey" stehen diese Woche drei Weltcuprennen an, am Freitag (18.15 Uhr MEZ) und Samstag (18.00) je eine Abfahrt, am Sonntag ein Super-G (18.00). Favorit ist der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, der nicht nur in Vorjahr triumphierte, sondern auch beim Saisonauftakt in Lake Louise ganz vorne war.

Wetter spielt nicht mit

Wetterbedingt waren in Kanada nur zwei der drei Rennen möglich, in den USA könnte es ebenfalls ein bisserl zäh werden, ist doch für Freitag und Samstag wieder Schneefall angesagt. Nach dem Neuschnee am Dienstag, der zu einer Absage des ersten Trainings führte, brauchte die Piste noch etwas Zeit, sich zu entwickeln. Im Mittwoch-Training war der Kärntner Otmar Striedinger der Schnellste vor dem Südtiroler Christof Innerhofer und dem Kanadier Broderick Thompson. Am Donnerstag war ein weiteres Training angesetzt.

Seit 2013 gab es in der Abfahrt in Beaver Creek nur Siege für die Schweiz oder Norwegen. Österreichische Stockerlplätze waren ebenfalls rar, nach dem Walchhofer-Sieg schafften es nur Klaus Kröll (Dritter 2011), Hannes Reichelt (Zweiter 2013), Vincent Kriechmayr (Zweiter 2019) und Matthias Mayer (Zweiter 2021) auf das Podest. Mayer nach Rang vier in Lake Louise und Kriechmayr sowie der Abfahrtszweite vom vergangenen Samstag, Daniel Hemetsberger, sind auch heuer die aussichtsreichsten ÖSV-Läufer.

Bessere Bilanz im Super-G

Besser sieht die jüngste Beaver-Creek-Bilanz des ÖSV-Teams im Super-G aus, 2017 gewann Kriechmayr, 2018 der derzeit verletzte Max Franz. Einen der zwei Super-G in der Vorsaison sicherte sich Kilde, einen Odermatt. Mayer war einmal Zweiter.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo