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ÖSV-Chefin Stadlober lobt vier bis sechs WM-Medaillen aus

ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober schickt Österreichs Ski-Team "nicht als Topfavoriten" zur WM nach Courchevel und Meribel.

"Unser Ziel sind vier bis sechs Medaillen. Über jede weitere freuen wir uns sehr", sagte Stadlober zur APA - Austria Presse Agentur vor den am Montag beginnenden Titelkämpfen in Courchevel/Meribel. 13 Medaillenentscheidungen stehen beim Saisonhöhepunkt an.

"Wir zählen nicht zu den Topfavoriten"

Gemessen an Weltcup-Punkten 2022/23 sind beide ÖSV-Teams, Frauen und Männer, vor dem Slalom in Chamonix am Samstag (nur) die drittstärkste Ski-Nation. "Wir reisen nicht als Topfavoriten nach Frankreich, zählen aber zum erweiterten Favoritenkreis", betonte Stadlober vor der 47. Alpin-WM, ehe sie die Situation genauer einschätzte. "Bei den Herren haben wir in allen Disziplinen mindestens zwei Läufer, die um die Medaillen mitfahren können." Dasselbe gelte für die Frauen im Speedbereich. 

Große Erwartungen an Herren-Slalom

Die größten Hoffnungen der seit Oktober 2021 als ÖSV-Präsidentin amtierenden Stadlober ruhen gleichsam am allerletzten Rennen, dem Torlauf der Männer am 19. Februar. "Als ehemalige Slalomläuferin bin ich davon überzeugt, dass wir im Herren-Slalom eine Medaille holen", sagte die 59-Jährige. "Egal, wer am Start steht, jeder aus unserem Team hat das Potenzial für einen Podestplatz."

"Die Veranstaltung an sich wird sicher schön werden, das hat man schon beim Weltcupfinale im Vorjahr gesehen", war sich Stadlober nicht zuletzt sicher. Befragt nach einem Blick in die Glaskugel, wie die abschließende Fazit-Schlagzeile über den ÖSV lauten werde, meinte Stadlober: "Besser als erwartet."

ribbon Zusammenfassung
  • ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober schickt Österreichs Ski-Team "nicht als Topfavoriten" zur WM nach Courchevel und Meribel.
  • Die größten Hoffnungen der seit Oktober 2021 als ÖSV-Präsidentin amtierenden Stadlober ruhen gleichsam am allerletzten Rennen, dem Torlauf der Männer am 19. Februar.
  • "Die Veranstaltung an sich wird sicher schön werden, das hat man schon beim Weltcupfinale im Vorjahr gesehen", war sich Stadlober nicht zuletzt sicher.