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Österreichs Biathlon-Männer-Staffel in Kontiolahti Vierter

01. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Österreichs Biathlon-Staffel in der Besetzung David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Patrick Jakob hat am Donnerstag in Kontiolahti im ersten Staffelrennen der Weltcup-Saison Rang vier belegt.

Der ÖSV-Equipe fehlten auf das Podest fast eineinhalb Minuten.

Norweger stark

Den Sieg nach 4 x 7,5 Kilometern holte Norwegen mit Vetle Sjastad Christiansen, Sturla Holm Laegreid, Tarjei und Johannes Thingnes Bö (7 Nachlader) nach 1:19:26,2 Stunden. Die Norsker gewannen 43,9 Sekunden vor Deutschland und 1:05,9 Minuten vor Frankreich. Österreich hatte mit insgesamt nur vier Fehlschüssen 2:31,2 Minuten Rückstand auf die Sieger. Nach dem enttäuschenden Auftakt im Einzel bedeutete die erste Staffel ein starkes Lebenszeichen der rot-weiß-roten Mannschaft.

Starke Schussleistung

Eine geschlossen starke Performance brachte den ersten Spitzenplatz vor allem dank starker Schussleistung. Startläufer Komatz blieb bei beiden Schießeinlagen fehlerfrei. Der Steirer übergab als guter Vierter mit einem Rückstand von 21,2 Sekunden an Eder. Österreichs Routinier konnte danach an die starke Leistung seines Teamkollegen anschließen. Nach einer fehlerfreien Liegendserie musste der Salzburger stehend zwei Nachlader in Kauf nehmen. Er übergab auf Platz sechs an Leitner. Der Tiroler benötigte nur stehend eine Zusatzpatrone und übergab wieder als Vierter Jakob. Dem 26-jährigen gelang es, mit nur einem Fehlschuss die gute Platzierung ins Ziel zu bringen.

Komatz mit Selbstvertrauen

"Ich bin voller Zuversicht in den Wettkampf gestartet und konnte in der ersten Runde auch gleich gut mithalten. Der Nuller liegend war natürlich wichtig, weil ich danach wieder eine gute Gruppe zum Mitlaufen erwischt habe", konstatierte Komatz. "Das Tempo in der zweiten Runde war dann ziemlich hoch, aber ich konnte auch stehend eine saubere Serie abliefern." Sein Auftritt gäbe ihm Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe, meinte er. Auch Eder freute sich, vor allem über die Steigerung gegenüber dem Einzel. "Die zwei Nachlader waren natürlich schade, denn in der Staffel ist einfach jede Sekunde entscheidend. Die Top-6 waren vor dem Rennen unser Ziel und das haben wir heute erreicht."

Am Nachmittag stand noch die Frauen-Staffel auf dem Programm, am Samstag geht es mit den Sprintbewerben weiter.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo