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ÖFB-Cup: Sturm souverän, LASK erst nach Verlängerung weiter

31. Aug. 2022 · Lesedauer 3 min

Der LASK hat nur mit Mühe eine Blamage im ÖFB-Cup verhindert. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga musste beim 4:1 gegen den Drittligisten SC Imst in der 2. Runde in die Verlängerung. Wenige Minuten fehlten dem Tiroler Außenseiter auf die Sensation nach 90 Minuten. Eine Überraschung auf dem Weg ins Achtelfinale gelang indes dem Zweitligisten FC Dornbirn, der den Bundesligisten Hartberg mit 3:2 eliminierte.

Sturm besiegte Drittligist Austria Salzburg in Graz 3:1 (2:0). Die Wiener Austria machte beim 5:0 (4:0) gegen das Regionalliga-Ost-Team Siegendorf schon in Hälfte eins alles klar. Die SV Ried wandelte bei Drittligist Hertha Wels am Rande des Aus, schaffte nach 0:2-Rückstand aber noch die Wende (4:2).

Die beiden Kärntner Clubs WAC (5:1 in Deutschlandsberg) und Austria Klagenfurt (4:0 in Bregenz) sowie die WSG Tirol (5:0 in Traiskirchen) erledigten ihre Aufgaben auch dem Ergebnis nach souverän. Blau Weiß Linz gewann das Zweitliga-Duell mit SKU Amstetten auswärts 3:0. Die 2. Runde wird am Donnerstag mit der Partie Allerheiligen gegen Rapid (17.30 Uhr/ORF Sport +) abgeschlossen.

LASK taumelte

In Imst drängte sich der sogenannte zweite Anzug des LASK nicht für kommende Aufgaben auf. Robert Zulj verschoss kurz vor der Pause einen Elfmeter. Nach der Roten Karte gegen Philipp Ziereis (62./Notbremse) ließ Armin Hamzic den Underdog durch sein Kopfballtor mit der Sensation kokettieren (72.)

Der eingewechselte Keito Nakamura bewahrte den LASK aber vor der vorzeitigen Blamage (86.). Während das Tiroler Publikum ihre Mannschaft noch für das Erreichen der Verlängerung feierte, gab Florian Flecker den Stimmungskiller (94.), Nakamura gelang die Entscheidung (104.), Marin Ljubicic der Endstand (118.).

Überraschung in Dornbirn

Dornbirn sorgte dafür, dass sich die Zahl der Oberhaus-Vertreter auf neun reduzierte. Einen Tag nach Austria Lustenau und Altach verabschiedete sich der TSV Hartberg aus dem Bewerb. Renan (30.), Jan Stefanon (42.) und Elvin Ibrisimovic (84.) sorgten beim 3:2 quasi für Vorarlberger Rehabilitation. Tore von Eylon Almog (45.+2) und Dario Tadic (93.) waren für Hartberg zu wenig.

In Graz sahen die 7.118 Zuschauer, darunter gut 1.000 Salzburger, ein Spiel auf ein Tor. Der Tabellenführer der Regionalliga Salzburg verzichtete auf die Abwehrschlacht, war aber von Intensität und Tempo des Vize-Meisters überfordert. Der zuletzt formschwache Manprit Sarkaria drückte der stimmungsvollen Partie mit einem Doppelpack (12., 79./Elfmeter) und "Assist" zum Eigentor Mathias Hausbergers (29.) den Stempel auf.

Die an sechs Positionen veränderte Sturm-Elf ging ohne Rasmus Höjlund aber fahrlässig mit ihren zig Chancen um. So sorgte Marinko Sorda für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer (71.) und kurze Spannung in einer ansonsten einseitigen Partie.

Eine solche erlebte auch die Wiener Austria gegen den Regionalligisten Siegendorf. Dank Toren von Andreas Gruber (6., 28.), Haris Tabakovic (31.) und Dominik Fitz (39.) stand es zur Pause 4:0. Die Veilchen erledigten die Aufgabe gegen den "Vienna-Schreck", der sein Ausweichquartier just auf der Hohen Warte aufschlug, in Summe souverän. Trotz einzelner Unkonzentriertheiten in der zweiten Hälfte hielt das Team von Manfred Schmid hinten die "Null" und erhöhte durch Aleksandar Jukic noch auf 5:0 (78.).

Zitterpartie für Linz

Ried indes erlebte in Wels eine Zitterpartie. Im OÖ-Vergleich lag der Bundesligist 0:2 zurück, drehte durch Julian Wießmeier (42., 79.) und Christoph Monschein (55.) aber noch die Partie. Mitentscheidend war ein Ausschluss beim Regionalligisten. Lukas Ried, der Torschütze zum 1:0 (26.), sah in der 72. Minute glatt Rot. Leo Mikic gelang der Endstand zum 4:2 (93.).

Wesentlich souveräner war der WAC in Deutschlandsberg unterwegs. Tai Baribo (8.) und Dario Vizinger (12.) verwerteten zwei Elfmeter zur beruhigenden 2:0-Pausenführung. Noch einmal Vizinger (51.), Thierno Ballo (77.) und Nikolas Veratschnig (87.) erhöhten aus Kärntner Sicht. Andreas Fuchs gelang das Ehrentor (86.) für den Club aus der Regionalliga Mitte. Klagenfurt und Peter Pacult konnten nach dem 5:0 (3:0) in Bregenz ebenfalls zufrieden die Heimreise antreten.

Quelle: Agenturen