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ÖEHV verlängert mit Bader als Eishockey-Teamchef bis 2028

Heute, 13:49 · Lesedauer 2 min

Roger Bader bleibt bis Herbst 2028 Cheftrainer des österreichischen Eishockey-Nationalteams der Männer. Das verkündete der ÖEHV am Montag. Der Schweizer verlängerte seinen Vertrag um zwei weitere Jahre und bleibt auch Sportdirektor. "Das österreichische Eishockey hat in den letzten zehn Jahren einen großen Sprung gemacht. Mein Ziel ist es, diese Entwicklung weiterzuführen", erklärte Bader in einer Aussendung. Im Mai steht die Weltmeisterschaft in seiner Schweizer Heimat an.

"Wir wollen auch bei der kommenden WM wieder performen. An oberster Stelle steht dabei nach wie vor der Klassenerhalt. Haben wir dieses Ziel erreicht, blicken wir auf das nächste. Zudem streben wir im Sommer 2028 die erfolgreiche Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2030 an", sagte der 61-jährige Eidgenosse. Bader ist seit 2014 beim ÖEHV tätig, er übernahm Ende 2016 das Amt des Cheftrainers und wurde 2017 auch Sportdirektor. In dem Jahr gelang der Aufstieg in die WM-Elite-Gruppe.

2018 sowie 2022, 2023, 2024 und 2025 sicherte sich die Bader-Truppe bei Weltmeisterschaften jeweils den Verbleib in der Top Division. Im vergangenen Jahr feierte Rot-weiß-rot mit dem erstmaligen Einzug ins WM-Viertelfinale seit mehr als 30 Jahren einen der größten Erfolge der Verbandsgeschichte. Im April startet die Vorbereitung auf die WM in der Schweiz. Testspielgegner sind unter anderem Lettland, Tschechien und Deutschland. Bei den Titelkämpfen trifft Österreich ab Mitte Mai auf Großbritannien, Ungarn, Lettland, die Schweiz, Deutschland, Finnland und Olympiasieger USA.

Zusammenfassung
  • Roger Bader bleibt bis Herbst 2028 Cheftrainer und Sportdirektor des österreichischen Eishockey-Nationalteams, nachdem er seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat.
  • Unter Bader gelang dem Team 2017 der Aufstieg in die WM-Elite-Gruppe und 2023 erstmals seit über 30 Jahren der Einzug ins WM-Viertelfinale, zudem wurde zwischen 2018 und 2025 jeweils der Klassenerhalt in der Top Division gesichert.
  • Für die kommende Weltmeisterschaft in der Schweiz ab Mai 2024 ist der Klassenerhalt das Hauptziel, danach strebt das Team die Olympia-Qualifikation für 2030 im Sommer 2028 an.