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Mountainbikerin Mitterwallner in Andorra Weltcup-Zweite

17. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Mountainbikerin Mona Mitterwallner hat am Sonntag eine staubige Mountainbike-Hitzeschlacht in der Höhenlage von Andorra als Zweite hervorragend gemeistert.

Die Tirolerin mussten sich in Vallnord bei ihrem besten Weltcup-Ergebnis nur der überlegenen Niederländerin Anne Terpstra beugen. Auch Mitterwallners Landsfrau Laura Stigger zeigte sich im nicht ganz topbesetzten Cross-Country-Rennen mit Rang vier in starker Verfassung.

Mehrere Asse wie die Olympiasiegerinnen Jolanda Neff und Jenny Rissved sowie Weltcup-Titelverteidigerin Loana Lecomte waren beim sechsten Saisonrennen in 2.000 m Seehöhe nicht am Start. Die Gesamtführende Rebecca McConnell war diesmal mit zwei Reifendefekten chancenlos.

57 Sekunden fehlten zum Sieg

In Topform zeigten sich dagegen Mitterwallner und Stigger, die heuer in der Olympia-Disziplin schon jeweils einmal Dritte waren. Die 20-jährige Mitterwallner legte von schlechter Startposition aus eine Aufholjagd hin. Dem Bergauftempo der von hinten aufschließenden U23-Weltmeisterin war unter anderem Stigger nicht gewachsen. An die vom Start weg vorausgefahrene Terpstra kam Mitterwallner aber nicht mehr heran. Im Ziel fehlten der Silzerin 57 Sekunden auf die Siegerin, das beste Weltcup-Ergebnis für Österreich seit 13 Jahren fixierte Mitterwallner dennoch.

Stigger fehlten nur neun Sekunden auf die drittplatzierte Schweizerin Ramona Forchini, ihr Rückstand auf Terpstra betrug 1:43 Minuten. Die nächsten Stationen sind Ende Juli Snowshoe (USA) und eine Woche später Mont-St.-Anne (CAN).

Quelle: Agenturen / Redaktion / msp