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Männer-Nationalteam schlägt Ungarn im Test 2:0

15. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Österreichs Eishockey-Nationalteam der Männer hat am Donnerstag ein Testspiel gegen Ungarn verdient mit 2:0 (1:0,0:0,1:0) gewonnen.

Die beiden Salzburg-Cracks Lucas Thaler und Tim Harnisch erzielten die Treffer für das mit Perspektivspielern angetretene ÖEHV-Team. Auch Ungarn schickte eine junge Auswahl ins Rennen. Der vom VSV nach Kitzbühel abgeschobene Goalie Alexander Schmidt blieb ohne Gegentreffer.

Sehr junge Mannschaft

Am Freitag (18.30) stehen sich die beiden Teams erneut in Kapfenberg gegenüber, während am selben Tag drei Spiele der ICE Hockey League stattfinden. "Es war für das, dass wir sehr jung sind, eine sehr reife und erwachsene Leistung", sagte Felix Maxa, der das Team um sechs Debütanten als Kapitän aufs Eis geführt hat. Das Durchschnittsalter der Österreicher lag laut ORF-Angaben bei 22,3 Jahren.

Bader: "haben verdient gewonnen"

"In Summe haben wir eine gute Partie gespielt und auch verdient gewonnen", erklärte Teamchef Roger Bader, der aber einige Details sah, die es zu verbessern gelte. Das Motto bei solchen Lehrgängen sei, im darauffolgenden Spiel Dinge bereits besser zu machen. "Ich möchte sehen, wie sich ein Spieler entwickelt. Wird er besser, oder wird er schwächer? Das ist eine Visitenkarte, die er abgibt."

Schmidt zeigte groß auf

Trotz der tadellosen Torhüter-Leistung verbat es sich Bader, Ratschläge nach Villach zu schicken. "Ich sage nur, Ali Schmidt hat jetzt drei Länderspiele gespielt, alle drei gewonnen. Zwei davon mit 'Shutout', ich weiß nicht, wer das schon mal gehabt hat." Der 22-Jährige, der in dieser Saison nur drei Spiele für den VSV absolviert hat und aktuell in der 2. Liga bei Kitzbühel Spielpraxis sammelt, sei ein Torhüter mit großem Potenzial, betonte Bader. "Es tut mir sehr leid zu sehen, was mit ihm passiert. Umso glücklicher bin ich für ihn, dass er auch heute gezeigt hat, dass er ein sehr guter Goalie ist." Schmidt sagte nach der Partie mit einigen Highlight-Saves: "Es ist so, da muss ich durchbeißen. Entweder ich breche daran, oder ich komme besser davon heraus."

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo