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Liverpool gewinnt nach Elferkrimi gegen Chelsea auch FA-Cup

14. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Liverpool hat sich nach dem Erfolg im englischen Ligacup auch die Trophäe im FA-Cup gesichert. Die "Reds" setzten sich am Samstag im Endspiel im Londoner Wembley gegen Chelsea mit 6:5 im Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten war es 0:0 gestanden. Während bei Chelsea Cesar Azpilicueta und Mason Mount verschossen, ließ bei Liverpool nur Sadio Mane aus. Das Team von Jürgen Klopp hat in der Meisterschaft und im Champions-League-Finale noch Chancen auf insgesamt vier Titel.

Bereits das Endspiel im Ligacup im Februar war im Elferschießen zwischen den beiden Teams entschieden worden. Auch damals siegte Liverpool denkwürdig mit 11:10. Klopp setzte sich im Duell der deutschen Coaches nun erneut gegen Thomas Tuchel durch. Zuletzt hatte Liverpool vor 16 Jahren den FA-Cup gewonnen.

"Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wir sind Mentalitätsmonster, aber es gab auch Mentalitätsmonster in den Chelsea-Farben. Am Ende geht es um einen Elfmeter. Es musste einen Sieger geben und das waren heute wir", meinte Klopp. Die "Blues" aus London haben nun drei FA-Cup-Finalspiele in Folge verloren, nachdem sie schon 2020 an Arsenal und im Vorjahr an Leicester gescheitert waren. Tuchel war niedergeschlagen. "Ich war mir im Spiel sicher, dass das Momentum auf unserer Seite ist, aber leider lag ich falsch."

Beide Mannschaften hätten vor den Augen von Prinz William und über 80.000 Zuschauern das Spiel schon in der regulären Spielzeit entscheiden können. Chelsea hatte Anfang der zweiten Hälfte die beste Phase und traf einmal Metall. Auf der Gegenseite schoss Andy Robertson im Finish (84.) aus wenigen Metern an die Stange. Bei der Klopp-Elf musste Mohamed Salah nach etwas mehr als einer halben Stunde angeschlagen vom Feld.

In der Elfer-Entscheidung traf Azpilicueta zunächst die Stange. Mane scheiterte dann mit dem fünften Elfer an seinem senegalesischen Nationalteamkollegen Edouard Mendy, ehe Mount an Alisson scheiterte. Der Grieche Kostas Tsimikas bewahrte danach die Nerven.

Quelle: Agenturen