APA - Austria Presse Agentur

Leipzigs Athletiktrainer sieht Wetter im Sommer als Problem

19. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Athletiktrainer Ruwen Faller vom deutschen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig sieht die Fitness der Spieler nach der Coronavirus-Pause nur als geringes Problem an. Vielmehr würden die Profis bei einer Fortsetzung der Saison bis in den Juni vor klimatischen Herausforderungen stehen. "Das Wetter könnte ein Faktor werden. Es wird deutlich wärmer sein, als es die Spieler gewohnt sind", erklärte Faller.

Athletiktrainer Ruwen Faller vom deutschen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig sieht die Fitness der Spieler nach der Coronavirus-Pause nur als geringes Problem an. Vielmehr würden die Profis bei einer Fortsetzung der Saison bis in den Juni vor klimatischen Herausforderungen stehen. "Das Wetter könnte ein Faktor werden. Es wird deutlich wärmer sein, als es die Spieler gewohnt sind", erklärte Faller.

Der frühere Leichtathlet sprach sich zudem dafür aus, den Profis mit Blick auf die auf 2021 verschobene EM eine Pause zu gewähren. Allerdings geht der zweimalige Olympia-Teilnehmer über 4 x 400 m von einer deutlich kürzeren Auszeit als gewohnt aus. "Ich kann mir schwer vorstellen, dass es mehr als drei Wochen Sommerpause geben wird", meinte Faller, der in Leipzig unter anderem mit den Österreichern Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Hannes Wolf arbeitet.

Beim Ligarivalen VfL Wolfsburg erhielten die Profis um die ÖFB-Teamspieler Xaver Schlager und Ersatztorhüter Pavao Pervan dagegen einige Tage frei. Erst ab Donnerstag wird wieder trainiert. "Wir sind jetzt seit fünf Wochen im Individual- oder Gruppentraining und machen jetzt mal einen Break, um die Spieler vor allem mental frisch zu halten", wurde Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner am Sonntag in lokalen Medien zitiert. Zuvor hatten die VfL-Spieler in Kleingruppen und unter Beibehaltung strenger Hygienemaßnahmen trainiert.

Der Spielbetrieb in der deutschen Bundesliga ist wegen der Coronavirus-Pandemie mindestens bis 30. April ausgesetzt. Am Donnerstag will die Deutsche Fußball-Liga (DFL) über das weitere Vorgehen beraten.

Quelle: Agenturen