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LASK gewinnt bei Rückrunden-Auftakt, Rapid verliert in Ried

15. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Der LASK hat nach fünf erfolglosen Versuchen wieder in der Bundesliga gewonnen. Die Linzer setzten sich am Samstag zum Rückrunden-Auftakt (12. Runde) mit 3:1 in Klagenfurt durch und verkürzten den Rückstand auf den ersten Salzburg-Verfolger Sturm vorerst auf zwei Punkte. Rapid verlor in Ried 0:1 und liegt als Siebenter weiter außerhalb der Meistergruppen-Plätze. Gleichauf mit den Hütteldorfern rangiert die WSG Tirol, die durch den 3:2-Heimsieg Austria Lustenau überholte.

In einer offenen Partie bei Austria Klagenfurt gelang dem LASK mit einem etwas glücklichen 3:1 (1:0) der erhoffte Befreiungsschlag, womit die Linzer den dritten Tabellenplatz festigten. Torjäger Marin Ljubicic erzielte für die effizienten Oberösterreicher einen Doppelpack (15./72.), mit seinen Treffern Nummer acht und neun übernahm der 20-jährige Kroate die alleinige Führung in der Torschützenliste. Den dritten LASK-Treffer steuerte Keito Nakamura bei (78.).

Klagenfurts-"Edeljoker" Jonas Arweiler gelang zwischenzeitlich der hochverdiente Ausgleich (63.). Die Kärntner scheiterten schlussendlich an ihrer Chancenverwertung, für die Austria und Trainer Peter Pacult endete damit die Serie von drei Siegen hintereinander. Mit 17 Punkten beträgt der Rückstand auf den LASK nun fünf Zähler, zumindest bis Sonntag bleiben die Kärntner aber noch Vierter.

Für Rapid Wien setzte es sechs Tage nach der Derby-Heimniederlage den nächsten Tiefschlag. Die Hütteldorfer kassierten bei der SV Ried durch ein Elfmeter-Tor von Christoph Monschein (50.) eine 0:1-Niederlage und liegen damit weiterhin außerhalb der Top sechs. Die Rieder verteidigten mit Mann und Maus. Rapid hatte viel Ballbesitz, aber wenig Ideen. Die Innviertler verbesserten sich dank ihres zweiten Sieges in Folge zumindest bis Sonntag vom letzten auf den zehnten Platz.

Die WSG Tirol beendete mit einem 3:2-Heimsieg ihre kurze Negativserie und prolongierte den Negativlauf von Aufsteiger Austria Lustenau, der nun vier Niederlagen in Folge zu Buche stehen haben. Kofi Schulz (14.), Sandi Ogrinec (28.), Thomas Sabitzer (37.) per Hand-Elfer schossen in den ersten 40 Minuten die klare Wattener Führung heraus. Lustenau steigerte sich dann, traf durch Anthony Schmid (48.) und Anderson (93.) aber zu spät. Die WSG schrieb nach zwei Niederlagen wieder drei Zähler an und verbesserte sich damit an Lustenau (9.) vorbei auf Rang acht.

Die Sonntag-Partien lauten Sturm Graz - WAC, Altach - Hartberg (beide 14.30 Uhr) und Austria Wien - Salzburg (17.00 Uhr/alle live Sky).

Quelle: Agenturen