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Kühbauer hofft bei LASK-Debüt auf Trendwende

06. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Mit dem dritten Trainer seit September will der LASK im Finish der Fußball-Bundesliga die Saison noch retten. Didi Kühbauer möchte bei seinem Debüt am Samstag mit einem Heimsieg gegen Hartberg das Abstiegsgespenst verjagen. Die in der Qualifikationsgruppe führende WSG Tirol stünde mit einem Sieg bei der Admira drei Runden vor Saisonende vor dem Sprung ins Play-off um einen Europacup-Platz. Altach empfängt Ried zum "Endspiel" im Abstiegskampf. Ankick ist jeweils um 17.00 Uhr.

Nur zwei Siege in der Qualifikationsgruppe bisher und eine 0:4-Abfuhr gegen WSG Tirol vorige Woche haben die LASK-Verantwortlichen Anfang der Woche zum Handeln veranlasst. Die Linzer haben zwar sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Altach, aber auch drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer Tirol. Nun soll Kühbauer die Trendwende einleiten. "Wir streben logischerweise den Sieg an, die Mannschaft wird ein gutes Gesicht zeigen", gab sich der neue Trainer im Vorfeld optimistisch.

Aber auch Hartberg mit derzeit einem Punkt Rückstand auf den LASK und fünf Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Altach will den nächsten Schritt machen. "Wir fahren nach Linz, um unserem Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näherzukommen und wollen dort punkten. Die letzten zwei Partien waren mit sieben Toren sehr vielversprechend", sagte Trainer Klaus Schmidt.

Die WSG Tirol hat den Klassenerhalt bereits fix und sieht vor dem Aufeinandertreffen mit der Admira nach oben. Lassen Ried und Hartberg Punkte liegen, wären die Wattener mit einem Sieg in der Südstadt schon fix im Halbfinale des Siebenten gegen den Achten der Meisterschaft im Play-off um einen Europacup-Startplatz. "Wir sind gut damit beraten, in der Südstadt auf Sieg zu spielen", gab Trainer Thomas Silberberger die Marschroute vor. Aber auch die derzeit viertplatzierte Admira könnte mit einem Heimsieg noch oben mitmischen. Trainer Andreas Herzog erwartet von seinem ersatzgeschwächten Team "von Beginn an eine hohe Aggressivität und ein mutiges Auftreten".

Der Abstiegskampf könnte am Samstag bereits entschieden sein. Sollte Schlusslicht SCR Altach daheim gegen Ried verlieren und gleichzeitig Hartberg und die Admira gewinnen, wären die Vorarlberger fix in der 2. Liga. Trainer Ludovic Magnin sieht zwar lieber die Chance, an die Rieder mit einem Sieg auf einen Punkt heranzukommen. Aber: "Wir sind uns bewusst, dass es gegen Ried um alles oder nichts geht." Und auch Ried-Trainer Christian Heinle sieht in der Partie ein "echtes Endspiel", in dem man den Sieg "erzwingen" wolle.

Quelle: Agenturen