APA - Austria Presse Agentur

Klare Siege von Salzburg, WAC - Keine Tore beim Wiener Derby

07. März 2021 · Lesedauer 2 min

Zwei klare Siege hat es in den Sonntagsspielen der 20. Bundesliga-Runde gegeben. Tabellenführer Red Bull Salzburg feierte einen 4:1-(2:1)-Erfolg über St. Pölten. Dabei war der couragierte Außenseiter sogar in Führung gegangen. Im Spiel eins nach Ferdinand Feldhofer gelang dem WAC ein deutlicher 4:0 (2:0)-Sieg bei der SV Ried. Die Kärntner übernahmen damit wieder Rang fünf in der Tabelle. Keine Tore brachte zum Abschluss das 332. Wiener Derby zwischen Austria und Rapid.

Die Nullnummer in einem weitgehend ereignisarmen Spiel in der Generali Arena schadet der Austria mehr als Rapid - die "Veilchen" liegen zwei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs als Tabellenachter drei Punkte hinter Platz sechs. Die Teilnahme an der Meistergruppe ist damit in weite Ferne gerückt.

Von einem dringend benötigten Sieg war die Austria noch weiter weg als der Zweite Rapid, dessen Rückstand auf Salzburg auf fünf Zähler anwuchs. Die Hütteldorfer hatten nämlich in der zweiten Hälfte die deutlich besseren Chancen. Damit endete auch das zweite - und wohl letzte - Derby in dieser Saison mit einem Unentschieden. Im vergangenen November hatte man sich in der Allianz Arena mit einem 1:1 getrennt.

Nach dem "Ausrutscher" gegen Sturm Graz in der Woche schrieben die Salzburger am Sonntag wieder voll an. Die Mozartstädter siegten dank Patson Daka (17.), Enock Mwepu (33.), Brenden Aaronson (69.) und Mergim Berisha (94./Elfer) letztlich deutlich gegen St. Pölten. Dabei waren die Niederösterreicher durch Taylor Booth (12.) sogar in Führung gegangen.

Salzburg liegt damit fünf Punkte vor Rapid bzw. sieben vor dem LASK. Zwei Runden sind im Grunddurchgang und damit vor der Punkteteilung noch zu absolvieren. Für St. Pölten ist nach der zweiten Niederlage en suite auch die letzte rechnerische Chance auf die Meistergruppe dahin. Acht Punkte fehlen auf Rang sechs.

Das offensive Dreigespann Dario Vizinger (9.), Michael Liendl (13./Elfmeter) und Dejan Joveljic (56.) sowie Thorsten Röcher (94.) bescherten Coach Roman Stary einen gelungenen Einstand beim WAC. Drei Tage nach der Trennung von Feldhofer kehrte Stary zu Gewohntem zurück. Der 47-Jährige ließ wieder in einem 4-4-2 mit Mittelfeldraute spielen, vom in Ungnade gefallenen Trio Liendl, Michael Novak und Christopher Wernitznig standen die ersten zwei wieder in der Startelf, Wernitznig kam nach einer Stunde.

Mit dem ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen hat der WAC wieder alle Trümpfe für den Einzug in die Meistergruppe der besten sechs Teams in der Hand. Ried ist dagegen auch nach acht Spielen unter Trainer Miron Muslic sieglos, hat in dieser Zeit nur drei Punkte und drei Tore verbucht. Die Innviertler liegen mit 16 Punkten weiter nur knapp vor Altach (15) und Schlusslicht Admira (13).

Quelle: Agenturen