APA - Austria Presse Agentur

Italien-Coach Mancini: "Wembley verdient es sich, dass wir gut spielen"

26. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini zeigte sich in einer Pressekonferenz vor dem Achtelfinale gegen Österreich zuversichtlich. Im Wembley-Stadion zu spielen sei ein großes Vergnügen und eine Ehre.

Nur mehr wenige Stunden bis zum Anpfiff für das EM-Achtelfinale Italien gegen Österreich im Londoner Wembley-Stadion. Die beiden Teamchefs Roberto Mancini und Franco Foda sprachen im Vorfeld der Partie über ihre Vorfreude, auf dem geschichtsträchtigen Rasen aufzulaufen.

Im Wembley-Stadion zu spielen sei ein Vergnügen, sagte Mancini. "Viele Spieler schaffen es nie, hier zu spielen", so der italienische Nationaltrainer. Die geschichtsträchtige Arena verdiene es sich, dass das Team gut spiele. Diesbezüglich habe er aber keine Sorge. "Als Trainer habe ich mich bisher sehr gut unterhalten und ich will das auch weiterhin tun", sagte er. Die italienische Mannschaft habe bisher gut gespielt und werde dies auch weiterhin tun, zeigte er sich zuversichtlich.

Die italienische "Gazzetta dello Sport" hat am Samstag sogar die von Mancini ausgewählten Elfmeterschützen ausgeplaudert: Jorginho, Immobile, Acerbi, Berardi und Bonucci sollen schießen, falls die Partie im Elfmeterschießen entschieden werden soll. Auf diese fünf Namen soll sich Teamchef Roberto Mancini festgelegt haben.

Respekt vor ÖFB-Team

Vor dem ÖFB-Team hat man in Italien Respekt. Das starke Pressing, mit dem die Österreicher die Ukraine im letzten Gruppenspiel über weite Strecken dominierten, könne auch die Italiener für Fehler bestrafen. Besonders David Alaba und Marko Arnautovic gilt auch die Aufmerksamkeit der italienischen Presse.

Auch Österreichs Teamchef Foda freut sich auf die geschichtsträchtige Partie. Das ÖFB-Team gefällt sich in der Rolle des überraschenden Außenseiters. Italien sei natürlich eine starke Mannschaft, aber man sei nicht chancenlos. "Prozentual ist es schwer einzuschätzen, wieviel Chancen wir haben. Aber selbst wenn es nur zehn Prozent ist: Mit zehn Prozent kann man viel anfangen", so Foda.

Einziger Wertmutstropfen: Aufgrund der Einreisebeschränkungen können keine österreichischen Fans im Stadion anwesend sein. Das selbe gilt allerdings auch für Italien.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos