APA - Austria Presse Agentur

Hartberg empfängt Austria zum Qualigruppe-Schlager

09. Apr 2021 · Lesedauer 3 min

In der Oststeiermark steigt am Samstag (17.00 Uhr) das Topduell in der Qualigruppe der Fußball-Bundesliga. Während Hartberg in der Vorwoche eine bittere 2:3-Auswärtsniederlage gegen Ried einsteckte, will die Austria ihren erfolgreichen Start fortschreiben. "Wir möchten auch wieder einmal ein Resultat machen", sagte TSV-Coach Markus Schopp, dessen Mannschaft drei Spiele in Folge nicht gewonnen hat. Die weiteren Duelle lauten: Admira - Ried und Altach gegen St. Pölten.

Austria-Trainer Peter Stöger fordert von seinem Team gegen Hartberg dasselbe Auftreten wie gegen Altach. Die Wiener setzten sich in der Vorwoche dank eines Heim-2:0 gegen die Altacher an die Spitze der Qualigruppe, Hartberg folgt direkt dahinter. "Ich glaube, dass die Austria ein gutes Spiel gemacht hat und verdient gewonnen hat. Der Unterschied zu uns ist der, dass wir zwar ein gutes Spiel gemacht haben, aber verloren haben.

Stöger betonte, "dass es wieder ein schweres Spiel wird. Hartberg hat gegen Ried ein Spiel verloren, das man auch nicht unbedingt verlieren muss." Die zwei bisherigen Saisonduelle hat Hartberg gegen die Violetten gewonnen, im Cup-Achtelfinale setzte sich die Austria mit 5:3 durch. Damit das Pendel diesmal wieder in Richtung Wiener Austria ausschlägt, braucht es laut Stöger eine ähnliche Leistung wie gegen Altach: "Wenn wir dasselbe Auftreten und dieselbe Körpersprache wie letzte Woche zeigen, werden wir die Mehrzahl der Spiele in dieser Qualigruppe gewinnen."

Die Admira hat am Samstag zu Hause gegen die SV Ried die Chance, die "Rote Laterne" erstmals seit Februar abzugeben. Andreas Heraf ist allerdings bestrebt, an seinen guten Start als Interimstrainer der Rieder anzuknüpfen. Beim Debüt des Ex-Internationalen hatte es vergangene Woche einen 3:2-Erfolg gegen Hartberg gegeben. "Wir versuchen, wie die Eichhörnchen Punkte zu sammeln", sagte Heraf. Die enge Konstellation in der Qualigruppe - vier Teams sind am Tabellenende nur durch einen Zähler getrennt - überrascht ihn nicht. "Ich glaube, alle sechs Teams sind mit demselben Ziel reingegangen, dass sie nicht absteigen. Es kann jeden treffen."

Die Admira hält nach ihrem 1:0 in St. Pölten wie Ried nun bei einem Saison-Auswärtssieg. Davor erreichte sie ein 0:0 gegen Sturm Graz. Drei Zu-Null-Spiele in Serie sind den Niederösterreichern in der Bundesliga zuletzt vor fünf Jahren im März/April 2016 gelungen. "Der Sieg gegen St. Pölten war enorm wichtig. Die Mannschaft hat sich für ihre gute Leistung endlich einmal belohnt", erklärte Trainer Damir Buric.

Im Februar 2011 saß Georg Zellhofer zuletzt als Chefcoach in der Fußball-Bundesliga auf der Trainerbank. Seine Rückkehr als Interimstrainer des SKN St. Pölten führt den 60-Jährigen an eine frühere Wirkungsstätte. Damir Canadi, der ihm am Samstag (17.00 Uhr) beim SCR Altach gegenübersteht, lobte er als "Trainerfuchs". Auf das Duell der beiden langjährigen Weggefährten wollte Zellhofer die Partie ob ihrer Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt aber nicht reduziert wissen. Jahre war Zellhofer bis 2019 als Sportdirektor bzw. -geschäftsführer in Altach tätig, fast vier davon auch sehr erfolgreich gemeinsam mit Trainer Canadi.

Beide Teams halten nach ihren Niederlagen zum Auftakt der Qualigruppe wie Schlusslicht Admira bei zehn Zählern. Das Tabellenende droht. "Ich glaube, dass es nicht morgen entschieden wird oder übermorgen, sondern dass es sich bis zum Schluss ziehen wird", sagte Zellhofer, der beim SKN seit der Trennung von Robert Ibertsberger zu Wochenbeginn in einer Doppelrolle agiert, über den Abstiegskampf.

Altach-Coach Canadi erwartet sich durch den Personalwechsel auch eine Veränderung in der Spielanlage des SKN. "Georg Zellhofer wird an ähnlichen Rädchen drehen wie wir vor einigen Wochen. Sie werden es einfach lassen. Ich denke nicht, dass sie von hinten herausspielen werden. Wir müssen uns auf ein sehr endzweckorientiertes Spiel einstellen."

Quelle: Agenturen