APA/APA/EXPA/PETER RINDERER/EXPA/PETER RINDERER

Hämmerle gewinnt zum dritten Mal Heim-Weltcup im Montafon

10. Dez. 2021 · Lesedauer 2 min

Der Vorarlberger Alessandro Hämmerle hat nach 2015 und 2019 zum insgesamt dritten Mal seinen Montafoner Heim-Weltcup im Snowboard Cross gewonnen. Der Titelverteidiger im Gesamt-Weltcup siegte am Freitag im Vierer-Finale nach Fotofinish-Entscheid vor dem US-Amerikaner Nick Baumgartner. Hämmerles Landsmann Lukas Pachner wurde nach einem Sturz im "kleinen Finale" Achter. Der Sieg bei den Frauen ging an die Britin Charlotte Bankes.

Hämmerle führte als Qualifikations-Vierter ein österreichisches Quintett in der Entscheidung an, sie alle schafften es ins Viertelfinale. Da schieden Julian Lüftner (11.) und Jakob Dusek sowie Sebastian Jud aber aus. Pachner erwischte es im Semifinale, im Kampf um Rang fünf kam der Wiener früh zu Sturz. Hämmerle gewann bis zum Finale alle seine drei Heats, in der Entscheidung aber fiel er nach einem Fehler zunächst auf Rang zwei hinter den später gestürzten Deutschen Nils Martin Nörl zurück.

Baumgartner rückte noch gefährlich nahe heran, Hämmerle hielt ihn jedoch gerade noch in Schach. "Ich habe gewusst, ich habe Geschwindigkeit verloren und bin froh, dass es sich so ausgegangen ist", sagte der 28-jährige Lokalmatador. "Der Druck ist super-hoch, man will seine Landsleute stolz machen. Das ist jetzt das beste Gefühl." Es ist Hämmerles 14. Weltcupsieg, auch zum Saison-Auftakt in Secret Garden/China hatte er triumphiert. Einen Heimsieg hatte er auch im Februar auf der Reiteralm gefeiert.

Pachner war nicht so zufrieden: "Nach den ersten beiden Heats habe ich mir mehr erhofft. Es ist schade, es war richtig eng, richtig hart", sagte der Wiener im ORF-Interview. Während Rang drei an den Deutschen Umito Kirchwehm ging, landeten bei den Frauen die Australierin Belle Brockhoff und die Französin Chloe Trespeuch auf den Plätzen. Österreicherin war keine für die Entscheidung der Top 16 qualifiziert. Am Samstag findet ein Mixed-Teambewerb statt (11.00 Uhr, live ORF Sport +).

Quelle: Agenturen