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Fußball-EM: Schweden nach 3:2 gegen Polen Gruppe-E-Sieger

23. Juni 2021 · Lesedauer 3 min

Polen verpasst damit die K.o.-Phase. Der schwedische Doppel-Torschütze Emil Forsberg schoss das zweitschnellste EM-Tor der Geschichte. Das Robert Lewandowski-Doppelpack war für die Polen zu wenig.

Schweden geht bei der paneuropäischen Fußball-Europameisterschaft als Sieger der Gruppe E in die K.o.-Phase. Gegen Polen setzte sich "Tre Konor" am Mittwoch in St. Petersburg gegen Polen im Finish mit 3:2 (1:0) durch. Gegner im Achtelfinale ist nun am Dienstag einer der besten Gruppendritten. Emil Forsberg (2., 59.) und Viktor Claesson (94.) trafen für die Schweden. Für Polen ist trotz einem Doppelpack von Robert Lewandowski (61., 84.) als Gruppenletzter Endstation.

APA - Austria Presse Agentur

Zwei Tore von Robert Lewandowski reichten den Polen nicht.

Die Spanier bekommen es am Montag im Achtelfinale in Kopenhagen mit Kroatien zu tun. Schweden stellte mit einem Blitzstart früh die Weichen auf Sieg. Nach nur 82 Sekunden nutzte Forsberg eine grobe Desorientierung in der polnischen Verteidigung aus. Mit links schloss er äußerst platziert ins rechte untere Eck ab. Ein schnelleres EM-Tor schoss nur der Russe Dimitri Kiritschenko, der 2004 gegen Griechenland nach 67 Sekunden netzte.

Lewandowski mit Doppelchance auf Ausgleich

In einer ansonsten chancenarmen und auch eher zerfahrenen Partie hatte Lewandowski eine Doppelchance auf den Ausgleich, scheiterte aber äußerst kurios. Nach einem Eckball köpfelte das Bayern-Aushängeschild zunächst an die Latte, nur um den Abpraller erneut per Kopf an die Latte zu lenken (17.). Erst spät in der ersten Halbzeit fanden die Polen eine weitere Gelegenheit vor. Einen guten Schuss von Piotr Zielinski wehrte Goalie Robin Olsen sehenswert ab (45+1.).

Nach Seitenwechsel kam mehr Schwung ins Match. Quaison scheiterte in der 50. Minute an Keeper Wojciech Szczesny, der Nachschuss von Forsberg wurde abgefälscht. Quasi im Gegenzug schloss Krychowiak gefährlich ab, abermals zeichnete sich Olsen mit einer Parade aus (52.). Das bereits siebente Eigentor bei dieser Endrunde hätte beinahe Krychowiak in der 57. Minute erzielt, eine von ihm abgelenkte Hereingabe ging nur knapp neben das Tor.

APA - Austria Presse Agentur

Emil Forsberg schießt mittels Elfmeter ein Tor für Schweden.

Dafür sorgte Forsberg mit seinem zweiten Treffer für eine Vorentscheidung. Der kurz davor eingewechselte Dejan Kulusevski zog nach einem Angriff über rechts in die Mitte und bediente dort den zweifachen Torschützen, der den Ball ins rechte Eck schlenzte (59.). Doch quasi im Gegenzug vollendete Lewandowski einen Konter sehenswert ins lange Eck (61.).

In der 65. Minute war der polnische Jubel nur kurz, denn Jakub Swiercuk stand bei einem Treffer im Abseits, was auch durch den VAR bestätigt wurde. In der Schlussphase gelang doch noch der Ausgleich. Lewandowski wurde von der schwedischen Hintermannschaft bei einem Abschluss frei stehen gelassen und nutzte diese Gelegenheit eiskalt aus (84.). Den für den Aufstieg notwendigen Sieg erreichten die Polen in den letzten Minuten allerdings nicht mehr. Im Gegenteil: In der Nachspielzeit fixierte Claesson noch den schwedischen Sieg.

Quelle: Redaktion / koa