APA/APA/AFP/FRANCK FIFE

Frankreichs Verbandschef deutet Verbleib von Deschamps an

Der Wechsel von Didier Deschamps zu Zinedine Zidane als französischer Fußball-Nationaltrainer nach der WM soll laut einigen Medien schon beschlossen sein, doch Frankreichs Verbandspräsident Noel Le Graët deutete jetzt einen Verbleib von Deschamps an. "Wenn Sie darauf bestehen, will ich ehrlich sein: Mein Wunsch ist es, dass Didier bleibt", sagte er gegenüber "Le Figaro". Deschamps ist seit 2012 Nationaltrainer, 2018 wurde er Weltmeister. Sein Vertrag läuft nach der WM aus.

"Wenn man das Glück hat, einen Didier Deschamps zu haben, klopft man nicht an die nächste Tür, solange er da ist", so Le Graët. Er habe vor dem Turnier den Einzug ins Halbfinale gefordert, "und ich habe immer gesagt, wenn er das schafft, liegt die Entscheidung bei ihm", sagte der Präsident. Frankreich bestreitet am Samstag in Katar das Viertelfinale gegen England.

Zidane, der bis Sommer 2021 Real Madrid trainierte, hoffe seit langem auf das Amt, berichten französische Medien. Deshalb soll er im Sommer bei Paris Saint-Germain abgesagt haben. Der 80-jährige Le Graët gilt aber als Freund von Deschamps. Der Verbleib des Verbandschefs ist wegen interner Querelen jedoch nicht sicher.

ribbon Zusammenfassung
  • Der Wechsel von Didier Deschamps zu Zinedine Zidane als französischer Fußball-Nationaltrainer nach der WM soll laut einigen Medien schon beschlossen sein, doch Frankreichs Verbandspräsident Noel Le Graët deutete jetzt einen Verbleib von Deschamps an.
  • Deshalb soll er im Sommer bei Paris Saint-Germain abgesagt haben.
  • Der Verbleib des Verbandschefs ist wegen interner Querelen jedoch nicht sicher.