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Fehervar fix im ICE-League-Play-off, Caps müssen warten

22. Feb. 2022 · Lesedauer 2 min

Die Vienna Capitals müssen auf die fixe Play-off-Qualifikation in der ICE Hockey League noch warten. Die Wiener unterlagen am Dienstag in der 50. und drittletzten Runde auf eigenem Eis Red Bull Salzburg 3:5, haben aber weiterhin gute Karten.

Fehervar hat den Platz im Viertelfinale hingegen sicher. Nach dem 4:2 gegen Innsbruck sind die Ungarn Dritte. Der VSV, dessen Play-off-Platz bereits sicher war, beendete mit dem 6:4 im Pustertal die Serie der Wölfe nach sieben Siegen.

Caps und Wölfe Favoriten fürs Viertelfinale

Die besten sechs nach dem Grunddurchgang stehen im Viertelfinale. Beste Karten auf die drei freien Plätze haben die Capitals als Vierte und die Pustertal Wölfe als Fünfte. Ljubljana behielt vorerst den sechsten Platz dank eines 4:2 in Dornbirn und liegt knapp vor Znojmo, das beim KAC mit 1:0 nach Penaltyschießen reüssierte, und dem HCB Südtirol, der in Graz mit 1:4 verlor. Nur Hundertstelpunkte trennen das Trio aus Znojmo, Bozen und Klagenfurt. Meister KAC braucht nach der fünften Niederlage in Serie auch Glück, um noch den Sprung über den ominösen Strich zu schaffen.

Salzburg sicherte sich mit dem Sieg in Wien den ersten Platz nach dem Grunddurchgang. Die "Bullen" führten schon 3:0 - Ty Loney gelang ein Doppelschlag im Mitteldrittel (27./29.) - die Gastgeber vermochten nur noch zu verkürzen. Fehervar besiegte nach Salzburg und KAC auch die Innsbrucker Haie und reduzierte damit die Chance der Tiroler auf das Pre-Play-Off, in dem die Clubs auf den Plätzen sieben bis zehn die restlichen zwei Viertelfinalisten ermitteln. Die Haie benötigen zwei Siege und müssen auf Ausrutscher von Graz hoffen. Die Graz99ers verbesserten dank eines 4:1 gegen Südtirol vorerst ihre Position und sind vor Innsbruck Zehnte.

Das Match des VSV gegen Pustertal wogte hin und her, keine Mannschaft vermochte sich abzusetzen. Die Villacher hatten beim Debüt ihres finnischen Goalies Tomi Karhunen nach Führung von 3:2 und 4:3 jeweils den Ausgleich hinnehmen müssen, dank Treffern von Travis Oleksuk (53.) und Chris Collins (59. in leere Tor) hatten sie das bessere Ende für sich.

Quelle: Agenturen