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Kara: "Ich lebe meinen Traum"

31. Jan. 2022 · Lesedauer 2 min

Ercan Kara muss sich an seine neue Umgebung erst gewöhnen. Der 26-jährige Wiener schwärmt wenige Tage nach seinem Wechsel von Rapid zu Orlando City SC aber schon von seinem neuen Klub.

"Richtig geil, es ist eine andere Welt, daran muss man sich erst gewöhnen", sagt Kara im "Krone"-Interview. "Die Leute sind extrem nett. Auch im Klub ist alles riesig, von Kältekammer, über Indoor - und Outdoor-Anlagen, fünf Plätze - es ist extrem professionell, einfach eine andere Welt."

Eine völlig andere Welt, wenn man bedenkt, dass Kara noch vor drei Jahren in der heimischen Regionalliga gekickt hat. "Das muss man erst einmal realisieren. Ich lebe einfach meinen Traum", sagt Kara.

Als das Interesse aus Orlando aufkam war der ÖFB-Teamspieler sofort begeistert, trotz anderer Angebote - auch aus Europa - fiel die Wahl auf die MLS. "Es ist ein richtiges Abenteuer. Wann kann man so etwas schon erleben? In Österreich kennen mich schon einige Leute, jetzt sollen mich die Amerikaner kennenlernen. Ich will den Namen Ercan Kara bekannt machen. Auch abseits des Fußballs."

Kara einer der Topverdiener: "Das habe ich mir verdient"

Als sogenannter "Designated Player" gehört Kara bei Orlando zu den Topverdienern. Dass er nur des Geldes wegen in die USA gewechselt ist, bestreitet er. "Ich bin hier, um den Titel zu holen, das ist auch das Ziel des Klubs. Ich weiß, dass mein Gehalt öffentlich gemacht wird, das ist für mich kein Problem, das habe ich mir verdient."

Verdienen will sich der Stürmer auch weitere Einsätze im Nationalteam - trotz der Entfernung und womöglich mühevollen Reisen. Mit Teamchef Franco Foda hat Kara vor seinem Transfer nicht gesprochen. "Aber wenn ich meine Tore mache, dann wird er mich holen."

Vorerst genießt Kara aber noch das warme Wetter in Orlando. Noch wohnt er mit seiner Frau im Hotel, in den kommenden Tagen sollen aber Häuser besichtigt werden. Und auch der eine oder andere Sprachkurs auf dem Programm. "Ich muss noch Spanisch lernen, wir haben viele Südamerikaner im Team. Mein Englisch reicht, dennoch werden meine Frau und ich Nachhilfe nehmen. Wir bleiben jetzt ja länger da."

Hinweis: Dieser Artikel ist zuerst auf laola1.at erschienen

Quelle: Redaktion / Laola1.at