Eishockey: VSV legte Protest gegen aberkanntes Ausgleichstor ein

17. März 2021 · Lesedauer 2 min

Der Villacher SV hat am Mittwoch bei der ICE-Eishockeyliga Protest gegen die Wertung des 3:2-Siegs des KAC im dritten Viertelfinalduell eingelegt.

Die Schlusssekunde im Kärntner Eishockey-Derby am Dienstagabend hat ein Nachspiel. Der Villacher SV hat am Mittwoch bei der ICE-Eishockeyliga Protest gegen die Wertung des 3:2-Siegs des KAC im dritten Viertelfinalduell eingelegt. Nach Meinung des VSV ist der Treffer von Jordan Caron, den die Referees nach Video-Studium aberkannt haben, rechtzeitig gefallen.

"Der VSV legt offiziell Protest gegen die Wertung des Spiels ein und beantragt, den Spielstand von 3:3 innerhalb der regulären Spielzeit von 60:00 Minuten festzustellen. Nach Studium aller verfügbaren Videosequenzen und Analysen ist ersichtlich, dass der Puck vor Ablauf der regulären Spielzeit die Torlinie überquerte", gaben die Villacher am Mittwoch in einer Presseaussendung bekannt.
 

Highlights: KAC vs. VSV

Die Referees hatten das Tor ursprünglich gegeben, ihre Entscheidung nach Video-Studium aber zurückgenommen. Demnach sei das Tor nach Ablauf der Spielzeit gefallen. Dem widerspricht der VSV. "Wir haben uns noch einmal in aller Ruhe und mit etwas Abstand zu den Geschehnissen die umstrittene Szene mehrfach angesehen und sind zum Ergebnis gekommen, dass der Treffer korrekt war. Faktum ist, dass zum Zeitpunkt, als der Puck die Torlinie überquerte, die Zeit noch nicht abgelaufen war", wird Finanzvorstand Andreas Schwab in der Presseaussendung zitiert.

Es geht demnach um eine Hundertstelentscheidung. "Auch die letzte Sekunde wird in hundert Hundertstel aufgeteilt, jedenfalls innerhalb dieser Zeit hat - unseren Berechnungen und Analysen zu Folge - der Puck die Torlinie überquert! Unserer Auffassung nach beinhaltet das Umstellen der Uhr von 00:01 auf 00:00 noch eine restliche Spielzeit von 99 Hundertstel", so Schwab.

Quelle: Agenturen / moe