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Eder bei Windlotterie in Zao nur von Maruyama geschlagen

20. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Lisa Eder ist beim Skisprung-Weltcup in Zao auf dem zweiten Platz gelandet. Die 24-jährige Salzburgerin musste sich am Dienstag bei einer Windlotterie mit wechselhaften Bedingungen auf der Normalschanze nur der japanischen Lokalmatadorin Nozomi Maruyama geschlagen geben. Eder hatte einen Rückstand von 15,4 Punkten auf Maruyama, die ihren sechsten Saisonsieg feierte. Dritte wurde die Deutsche Selina Freitag (-16,7) vor der slowenischen Weltcup-Dominatorin Nika Prevc (-16,9).

"Ich bin megahappy. Es war ein schwieriger Tag mit langen Wartezeiten und viel Wind aus allen Richtungen", sagte Eder. "Es war jetzt nicht der fairste Wettkampf, aber ich bin gut durchgekommen und freue mich über den zweiten Platz." Auch ÖSV-Cheftrainer Thomas Diethart war zufrieden. "Es ist gut ausgegangen. Der Wettkampf ist relativ oft verschoben worden. Ein paar Reserven haben wir noch, aber im Großen und Ganzen sind wir positiv", betonte er.

Eder sprang mit Weiten von 94,5 und 93,5 m zum achten Mal im Olympia-Winter aufs Podest, zum fünften Mal innerhalb kurzer Zeit wurde sie Zweite. Auf ihren ersten Einzel-Weltcupsieg muss die rot-weiß-rote Hoffnungsträgerin, die zur Halbzeit Vierte war, weiter warten. Maruyama überzeugte beim Bewerb mit langen Wartezeiten mit Sprüngen auf 101 und 92,5 m. Die Oberösterreicherin Julia Mühlbacher durfte sich als Achte über eine Top-Ten-Platzierung freuen. Am Mittwoch (8.15 Uhr/MEZ) findet in Zao ein weiterer Bewerb statt, ehe am Wochenende zwei Springen in Sapporo auf dem Programm stehen.

Zusammenfassung
  • Lisa Eder belegte beim Skisprung-Weltcup in Zao den zweiten Platz und musste sich mit 15,4 Punkten Rückstand nur der japanischen Lokalmatadorin Nozomi Maruyama geschlagen geben.
  • Der Wettkampf war von schwierigen Windbedingungen und langen Wartezeiten geprägt, weshalb Eder von einer "Windlotterie" sprach und ÖSV-Cheftrainer Thomas Diethart dennoch zufrieden war.
  • Mit Sprüngen auf 94,5 und 93,5 Meter stand Eder zum achten Mal in diesem Olympia-Winter auf dem Podest, während Julia Mühlbacher als Achte ebenfalls eine Top-Ten-Platzierung erreichte.