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Caps gegen KAC diesmal schon als Viertelfinal-Schlager

07. März 2022 · Lesedauer 2 min

Das stets brisante Aufeinandertreffen der Clubs aus Wien und Klagenfurt bringt einen echten Schlager im Viertelfinale der ICE-Eishockeyliga. Die Vienna Capitals haben vor dem Start der "best of seven"-Serie am Mittwoch gegen Titelverteidiger KAC den Heimvorteil und eine längere Erholungspause auf ihrer Seite. Mit Heimspielen starten auch Grunddurchgangssieger RB Salzburg (gegen Znojmo) und der VSV (gegen Ljubljana). Im vierten Duell treffen Fehervar und Pustertal aufeinander.

Der KAC hat sich über das erstmals ausgetragene Pre-Play-off mit zwei Siegen gegen HCB Südtirol für das Viertelfinale qualifiziert und reist mit dem Schwung eines 7:0-Erfolgs in Bozen an. "Sie sind ein sehr gutes Team, sehr gut organisiert. Sie geben dir nicht viel Zeit, fordern dich, ein schnelles Spiel zu spielen, spielen aggressiv. Wir müssen viele Dinge richtig machen, unsere beste Leistung bringen", analysierte Caps-Trainer Dave Barr.

Beide Saisonspiele in Kagran haben die Klagenfurter gewonnen, die Caps sind dennoch die Mannschaft mit den meisten Heimsiegen im Grunddurchgang. Das kann sich im Play-off schnell ändern, meint Barr, der sich aber auf die uneingeschränkte Rückkehr der Fans freut.

Play-off-Duelle der Caps mit dem KAC gab es bisher viermal - allesamt waren es Finalserien. Die Bilanz dabei ist ausgeglichen: Die Wiener gewannen 2005 (4:3) und 2017 (4:0), die Klagenfurter 2013 (4:0) und 2019 (4:2).

Mit Salzburg, der Nummer eins im Grunddurchgang, und dem VSV, der überraschend Rang zwei geholt und sich damit erstmals für die CHL qualifiziert hat, stehen zwei weitere österreichische Clubs im Viertelfinale. Für die Villacher geht es gegen Ljubljana um den erstmaligen Halbfinaleinzug seit sechs Jahren. Dort sind die Roten Bullen seit 2013 Stammgast, nach sechs Jahren ohne Ligatitel hoffen die Salzburger endlich aber wieder auf den großen Coup.

"Wenn du durch die Play-offs kommen willst, musst du die besten Teams schlagen. Znojmo ist unser erster starker Gegner, ein sehr offensives starkes Team mit einem richtig guten Powerplay. Es wird eine große Herausforderung", erklärte Cheftrainer Matt McIlvane.

Quelle: Agenturen