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Bundesligisten stimmten für fünf Wechsel

28. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Einen Tag nach den Zweitligisten haben sich auch die zwölf österreichischen Fußball-Bundesligisten für fünf Wechsel pro Spiel und Mannschaft in der restlichen Saison ausgesprochen. Die Entscheidung auf der Clubkonferenz am Donnerstag sei "fast einstimmig" gefallen, hieß es in einer Liga-Aussendung. Benötigt wird noch die Zustimmung des ÖFB-Präsidiums, was aber nur als Formalakt gilt.

Einen Tag nach den Zweitligisten haben sich auch die zwölf österreichischen Fußball-Bundesligisten für fünf Wechsel pro Spiel und Mannschaft in der restlichen Saison ausgesprochen. Die Entscheidung auf der Clubkonferenz am Donnerstag sei "fast einstimmig" gefallen, hieß es in einer Liga-Aussendung. Benötigt wird noch die Zustimmung des ÖFB-Präsidiums, was aber nur als Formalakt gilt.

Laut Vorgaben der internationalen Regelbehörde (IFAB) kann die Anzahl an auszuwechselnden Spielern infolge der Coronavirus-Pandemie kurzfristig auf fünf erhöht werden. Die Anzahl der Wechselvorgänge bleibt mit drei jedoch unverändert, um Zeitschinden zu verhindern.

Außerdem wurde die Öffnung des Transferfensters für die kommende Saison ebenfalls vorbehaltlich eines positiven Beschlusses des ÖFB-Präsidiums auf 3. August verschoben. Das Ende der Transferperiode wird basierend auf den internationalen Vorgaben und Entwicklungen festgelegt.

Einstimmig votierten die Oberhaus-Vereine für weitere Bestimmungsänderungen, die sich auf Basis des Präventionskonzepts ergeben haben. Diese Änderungen umfassen unter anderem den Wegfall der Begrüßung mittels Shakehands vor dem Spiel, das Auflegen von 20 Bällen rund um das Spielfeld, die laufend desinfiziert werden, sowie detaillierte Regelungen zum Betreten und Verlassen des Spielfelds durch die beiden Mannschaften und das Schiedsrichterteam.

Weiters gab die Liga bekannt, dass Sportradar, das internationale Beratungsunternehmen Profile Partners und TV-Partner Sky den Vereinen finanzielle Unterstützung für PCR-Tests zugesagt haben.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer verlieh nach der Clubkonferenz seiner Hoffnung auf ein baldiges Ende von Geisterspielen und auf finanzielle Hilfe durch die Behörden Ausdruck. "Durch die Ausnahmesituation stehen unsere Clubs aber noch immer vor immensen wirtschaftlichen Herausforderungen. Spiele ohne Zuseher sind derzeit eine notwendige Maßnahme, um Fußball spielen zu können. Dieser Notfallplan wird aber schnell zur Bauchlandung, weil er wirtschaftliche Nachteile für die Clubs bedeutet. Um das Überleben der Clubs zu gewährleisten, bedarf es in erster Linie einer Rückkehr der Fans in die Stadien und finanzieller Unterstützung der bisherigen Ausfälle aufgrund der Geisterspiele", wurde Ebenbauer in der Mitteilung zitiert.

Quelle: Agenturen