APA - Austria Presse Agentur

Bestzeit mit Torfehler für Franz im Beaver-Abfahrtstraining

01. Dez 2021 · Lesedauer 2 min

Wie schon in Lake Louise hat Max Franz auch im Training für die Weltcup-Abfahrten am Wochenende in Beaver Creek eine Bestzeit aufgestellt, allerdings ließ er ein Tor aus. Das Kärntner Ski-Ass verwies am Mittwoch im einzigen Testlauf zeitmäßig den Franzosen Matthieu Bailet (+0,40 Sek.) sowie den Norweger Adrian Smiseth Sejersted (+0,53) auf die Plätze. Auch diese beide kamen nicht ohne Torfehler durch, das schaffte erst der viertplatzierte Aleksander Aamodt Kilde (NOR/+0,79)

Kanada-Sieger Matthias Mayer verzeichnete als 13. bereits 2,02 Sekunden Rückstand, er passierte alle Tore regelkonform. Weltmeister Vincent Kriechmayr und Daniel Danklmaier kamen jeweils mit Torfehler auf Platz 17 (+2,25), Daniel Hemetsberger war 19. (+2,26). Der Schweizer Kugelverteidiger Beat Feuz hatte als Sechster 1,54 Rückstand.

Franz wollte sich eigentlich für die Rennen Sicherheit und ein gutes Gefühl holen, das sei ihm nicht gelungen. Die wichtigste Kurve habe er verhaut und daher ein Tor ausgelassen. "Es ist brutal schnell und es wird sicher noch schneller werden. Ich finde die Strecke im Moment gerade brutal schwierig", sagte der Kärntner. Die Zeit dürfen man nicht hernehmen, weil er abgekürzt habe.

Mayer versuchte, "gescheit Gas" zu geben. "Aber was ich so mitgekriegt habe, sind die wenigsten überhaupt durchgekommen", sprach er die Torfehler der Kollegen an. "Es ist gleich wie immer, aber vielleicht ein bisserl unterschätzt worden von vielen", meinte er.

"Die Geschwindigkeit auf der Strecke ist so hoch wie schon lange nicht mehr, da darf man nicht zurücknehmen. Ich glaube, im Training haben viele das Tempo anders eingeschätzt", erklärte Kriechmayr. Auch die Sprünge seien weit gegangen, man werde sehen, wie sich das aufs Rennen hin entwickle. In seinem Trainingslauf sei er ein paar Passagen ganz gut gefahren, es sei ein erstes Kennenlernen gewesen.

In Beaver Creek stehen am Donnerstag und Freitag jeweils ein Super-G sowie am Samstag und Sonntag je eine Abfahrt auf dem Programm. Eine Abfahrt ist dabei das Nachtragsrennen für das wetterbedingt ausgefallene in Lake Louise.

Quelle: Agenturen