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Leverkusen in Champions League, Union rückt Freiburg näher

07. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Bayer Leverkusen spielt in der kommenden Saison fix in der Champions League, Union Berlin darf darauf noch hoffen. Während die Leverkusener mit dem in den Schlussminuten eingewechselten Julian Baumgartlinger am Samstag mit einem 4:2 bei Hoffenheim alles klar machten, fuhren die Berliner mit einem 4:1 in Freiburg gegen einen direkten Konkurrenten um ein Top-Vier-Finish wichtige Zähler ein und qualifizierten sich bereits fix für den Europacup.

Borussia Dortmund sicherte sich in der vorletzten Runde erwartungsgemäß die Vize-Meisterschaft. Das 3:1 des BVB gegen Absteiger Greuther Fürth beseitigte letzte theoretische Zweifel an Platz zwei hinter Dauerchampion Bayern München. Wolfsburg mit dem im Tor stehenden Pavao Pervan und Xaver Schlager setzte sich beim 1. FC Köln mit 1:0 durch. Die Kölner mit dem rot-weiß-roten Trio Florian Kainz, Louis Schaub und Dejan Ljubicic verloren im Rennen um die ersten vier Plätze damit wichtige Zähler.

Hoffenheim legte gegen Leverkusen zweimal vor. Das 2:1 erzielte Christoph Baumgartner (36.) mit seinem siebenten Saisontor. Der Niederösterreicher hatte schon das 1:0 von Georginio Rutter (22.) aufgelegt. In der 69. Minute musste der Angreifer aber angeschlagen vom Feld. Kurz danach drehte Leverkusen die Partie durch Treffer von Moussa Diaby (73.) und Patrik Schick (76.). Schick hatte schon den zwischenzeitlichen Ausgleich (34.) erzielt, der Tscheche hält nun bei 24 Saisontoren. Lucas Alario machte in der Nachspielzeit alles klar.

Trimmel triff für Union 

Mit Christopher Trimmel trug sich am Samstag ein weiterer Österreicher in die Torschützenliste ein. Der Rechtsverteidiger traf in der 30. Minute per Kopf zum 2:0 für Union. Die Berliner präsentierten sich unglaublich effizient und lagen zur Pause nach den Toren von Grischa Prömel (11.), Trimmel und Sheraldo Becker (41.) schon deutlich voran. Freiburg mit Philipp Lienhart in der Abwehr mühte sich vergeblich. Die Breisgauer drohen Platz vier am Sonntag gegenüber RB Leipzig zu verlieren. Union liegt nur noch einen Zähler hinter den Freiburgern.

Für Dortmund traf Julian Brandt (26., 72.) doppelt. Die Borussia um den diesmal torlosen Erling Haaland zeigte nach der Niederlage gegen Bochum nur eine kleine Reaktion und gewann durch ihre höhere individuelle Klasse. Bei Wolfsburgs Erfolg in Köln wusste auch Pervan zu gefallen. Der für den angeschlagenen Koen Casteels aufgerückte Schlussmann zeigte starke Paraden. Pervan war bis dato in dieser Saison kein Glücksbringer gewesen. Alle fünf Spiele mit ihm hatte Wolfsburg verloren und dabei 14 Gegentreffer kassiert.

Quelle: Agenturen