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Auswirkungen auf Sportsektor laut EU-Ministern weitreichend

21. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Die EU-Sportminister haben sich am Dienstag erstmals über den weitreichenden Einfluss der Corona-Pandemie auf den Sportsektor ausgetauscht. In einer Videokonferenz wurden unter anderem Möglichkeiten besprochen, das Training von Leistungssportlern aufrechtzuerhalten und die körperliche Aktivität der EU-Bürger zu steigern, wie die kroatische Ratspräsidentschaft am Dienstag mitteilte.

Die EU-Sportminister haben sich am Dienstag erstmals über den weitreichenden Einfluss der Corona-Pandemie auf den Sportsektor ausgetauscht. In einer Videokonferenz wurden unter anderem Möglichkeiten besprochen, das Training von Leistungssportlern aufrechtzuerhalten und die körperliche Aktivität der EU-Bürger zu steigern, wie die kroatische Ratspräsidentschaft am Dienstag mitteilte.

Der zuständige Vizekanzler Werner Kogler wurde dabei von Staatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) vertreten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportsektor sind tiefgreifend und gehen weit über die Absage von Sportveranstaltungen hinaus, teilte der kroatische Ratsvorsitz im Anschluss an die Videokonferenz mit. Aufbauend auf dem Austausch vom Dienstag sollen gemeinsame Lösungen gefunden werden, um die negativen Konsequenzen der Pandemie abzufedern.

Auf dem Sportsektor sei noch viel zu tun, damit dieser weiterhin zu Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung beitragen könne - jetzt und in der Zeit nach der Pandemie, erklärte der zuständige kroatische Staatssekretär Tomislav Druzak. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Sport aus der Krise "stärker als je zuvor" hervorgehen werde.

Die Minister unterstrichen bei ihrem Austausch, dass die Tätigkeit von Sportverbänden eingeschränkt und die wirtschaftlichen Einbußen aufgrund der Absage von Sportveranstaltungen enorm seien. Jede Gelegenheit, um bestehende und geplante Finanzmittel auf nationaler Ebene umzuverteilen solle daher genutzt werden. Auch der Einsatz von EU-Geldern und die Anerkennung von Sport als "wichtiger Teil der regionalen Entwicklung" in Abstimmung mit nationalen Prioritäten und den relevanten Interessensgruppen sei in Betracht zu ziehen.

Quelle: Agenturen