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Dutzende Tote bei israelischen Luftangriffen

31. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Zivilschutzes mindestens 32 Menschen getötet worden. Sprecher Mahmoud Bassal sagte der Deutschen Presse-Agentur, bei einem Angriff auf eine Polizeistation im Stadtteil Sheikh Radwan im Norden der Stadt Gaza seien 14 Menschen ums Leben gekommen. Weitere sieben Todesopfer habe es unter anderem im Süden des Gazastreifens gegeben, als ein Zelt von Binnenvertriebenen beschossen worden sei.

Es war einer der tödlichsten seit Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen am 10. Oktober 2025. Zuvor hatte es in palästinensischen Medienberichten geheißen, dass zwölf Menschen getötet worden seien, darunter auch Kinder. In Gaza-Stadt sei eine Wohnung und im weiter südlich gelegenen Khan Younis ein Zelt getroffen worden.

Die israelische Armee teilte mit, sie habe Kommandanten und Infrastruktur der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Jihad im Gazastreifen angegriffen. Ziele seien unter anderem ein Waffenlager, eine Waffenwerkstatt und zwei Abschussrampen der Hamas gewesen.

Zusammenfassung
  • Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Zivilschutzes mindestens 32 Menschen getötet worden.
  • Ein Angriff auf eine Polizeistation im Stadtteil Sheikh Radwan in Gaza forderte 14 Todesopfer, während im Süden des Gazastreifens sieben Menschen starben, als ein Zelt von Binnenvertriebenen getroffen wurde.
  • Die israelische Armee erklärte, Kommandanten und Infrastruktur der Hamas sowie des Islamischen Jihad angegriffen zu haben, darunter ein Waffenlager, eine Werkstatt und zwei Abschussrampen.