APA - Austria Presse Agentur

Wien-Wahl: Endergebnisse veröffentlicht - Ludwig ist Vorzugsstimmenkaiser

14. Okt 2020 · Lesedauer 2 min

Das offizielle Endergebnis bei der Wien-Wahl 2020 steht fest. Klar ist jetzt auch welcher Spitzenkandidat die meisten Vorzugsstimmen erhalten hat.

Das offizielle Endergebnis bei der Wien-Wahl 2020 steht fest und auch welcher Spitzenkandidat die meisten Vorzugsstimmen erhielt.

Mit Abstand am meisten Zuspruch erhielt dabei der amtierende Bürgermeister und SPÖ-Spitzenkandidat Michael Ludwig. Er kommt bei der Gemeinderatswahl ("Stadtwahlvorschlag") auf 15.049 Nennungen.

Gleich wie beim Wahl-Endergebnis landete die ÖVP auch in Sachen Vorzugsstimmen auf dem zweiten Platz. Der Chef der Wiener Türkisen, Finanzminister Gernot Blümel, wurde 11.336 mal genannt. Die grüne Frontfrau Birgit Hebein erhielt 7.076 Unterstützungsbekundungen, NEOS-Chef Christoph Wiederkehr kam auf 3.110.

Im Vergleich zwischen FPÖ-Chef Dominik Nepp und seinem Vorgänger Heinz-Christian Strache machte Nepp das Rennen. Nepp kam laut der Stadt-Wien-Webseite wien.gv.at auf 3.790 Vorzugsstimmen, Strache folgt mit 2.687 Nennungen.

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Bezirkswahlbehörde Donaustadt auch ausgezählt

Die "vorläufigen ziffernmäßigen Ergebnisse" wurden zwar schon in der Nacht auf Mittwoch publiziert - aber da hatte zum "Endergebnis" noch die abschließende Sitzung der Bezirkswahlbehörde Donaustadt gefehlt. Die musste am Donnerstag nämlich noch die Vorzugsstimmen auswerten.

Amtlich werden die Ergebnisse mit der Sitzung der Stadtwahlbehörde am 20. Oktober - und mit der Kundmachung des Gesamtergebnisses beginnt dann die zweiwöchige Frist für die Anfechtung beim Verfassungsgerichtshof zu laufen. Die "vorläufigen Endergebnisse" für die Gemeinderatswahl waren ident mit den bereits veröffentlichten Gesamtergebnissen.

Lang wie nie zuvor gedauert hat die Auszählung heuer wegen des Corona-bedingten Briefwahlrekordes: Rund 44 Prozent der fast 740.000 abgegebenen Gemeinderatsstimmen kamen per Wahlkarte. Die 23 Bezirkswahlbehörden hatten am Montag und Dienstag mehr als 320.000 Wahlkarten für die Gemeinderats- und 340.000 für die Bezirksvertretungswahlen auswerten.

Quelle: Agenturen / Redaktion / spe