USA warnen Piloten bei Flügen in Mexiko und Südamerika
Um welche militärischen Aktivitäten es sich dabei konkret handelt, blieb zunächst unklar. Die Warnungen betreffen unter anderem Gewässer vor Mexiko, Kolumbien, Panama und Ecuador und gelten für die Dauer von zwei Monaten. Seit viele US-Kriegsschiffe und Militärflugzeuge in Lateinamerika eingesetzt sind, häufen sich die Hinweise der US-Behörde für Piloten.
Die USA hatten am 3. Jänner Ziele in Venezuela angegriffen. Staatschef Nicolás Maduro wurde bei der Operation gefangen genommen und in die Vereinigten Staaten gebracht. In New York soll ihm wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden.
Nach dem Angriff in Venezuela erklärte US-Präsident Donald Trump erneut, Mexiko werde von Drogenkartellen regiert. "Mit Mexiko wird etwas geschehen müssen", sagte Trump. Seine Aussagen sorgten für Unruhe im südlichen Nachbarland der Vereinigten Staaten. Präsidentin Claudia Sheinbaum schloss nach einem Telefonat mit Trump einen US-Militäreinsatz in Mexiko aus.
Zusammenfassung
- Die US-Luftfahrtbehörde warnt Piloten für zwei Monate vor Flügen über Mexiko sowie Teile von Mittel- und Südamerika wegen Militäraktivitäten und möglicher Störungen der Navigationssysteme.
- Am 3. Jänner griffen die USA Ziele in Venezuela an, nahmen Präsident Nicolás Maduro fest und brachten ihn in die Vereinigten Staaten, wo ihm in New York wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden soll.
- Nach dem Einsatz erklärte US-Präsident Trump, Mexiko werde von Drogenkartellen regiert, und Mexikos Präsidentin Sheinbaum schloss nach einem Telefonat mit Trump einen US-Militäreinsatz in Mexiko aus.
