APA/APA (AFP)/JEFF PACHOUD

Terror-Verdächtiger in Frankreich war Einzeltäter

Vier Tage nach der Messerattacke in Frankreich mit zwei Toten gehen die Ermittler von einem Einzeltäter aus. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft erklärte am Mittwoch, der festgenommene Sudanese habe nach bisherigen Erkenntnissen "alleine gehandelt" und sei nicht "von einer Terror-Organisation beauftragt" gewesen.

Vier Tage nach der Messerattacke in Frankreich mit zwei Toten gehen die Ermittler von einem Einzeltäter aus. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft erklärte am Mittwoch, der festgenommene Sudanese habe nach bisherigen Erkenntnissen "alleine gehandelt" und sei nicht "von einer Terror-Organisation beauftragt" gewesen.

Der 33-Jährige hatte am Samstag in der Kleinstadt Romans-sur-Isère südlich von Lyon zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Er sollte in Kürze einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden, der dann ein offizielles Ermittlungsverfahren einleiten dürfte. Der Sudanese war 2017 als Flüchtling in Frankreich anerkannt worden und hatte einen zehnjährigen Aufenthaltstitel bekommen.

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden den Ermittlern zufolge Aufzeichnungen gefunden, in denen sich der Mann darüber beschwerte, "in einem Land von Ungläubigen zu leben". Gegenüber den Ermittlern sagte er aus, er könne sich an die Tat nicht erinnern.

Zwei weitere Verdächtige aus dem Sudan sind dagegen wieder auf freiem Fuß. Die Männer waren zunächst verdächtigt worden, mögliche Komplizen des Täters zu sein.

ribbon Zusammenfassung
  • Vier Tage nach der Messerattacke in Frankreich mit zwei Toten gehen die Ermittler von einem Einzeltäter aus.
  • Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft erklärte am Mittwoch, der festgenommene Sudanese habe nach bisherigen Erkenntnissen "alleine gehandelt" und sei nicht "von einer Terror-Organisation beauftragt" gewesen.
  • Der Sudanese war 2017 als Flüchtling in Frankreich anerkannt worden und hatte einen zehnjährigen Aufenthaltstitel bekommen.