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Stimmung in Österreich laut Umfrage extrem schlecht

Heute, 08:00 · Lesedauer 1 min

Die Stimmung der Österreicher ist im Keller, nicht einmal zu Pandemiezeiten war sie so schlecht, sagen die Daten von market. Das Institut macht den Krieg im Iran dafür verantwortlich. Der Anteil, der mit Zuversicht vorausblickt, liegt nur mehr bei 17 Prozent. Gleichzeitig beträgt jener der Pessimisten 65 Prozent, so die am Donnerstag veröffentlichte Erhebung. Der Stimmungsabfall kam abrupt, im Februar standen noch 30 Prozent Optimisten 50 Prozent Pessimisten gegenüber.

Am 28. Februar hatten die USA und Israel den Kampfeinsatz gegen den Iran begonnen. Die Online-Befragung von 1.000 Personen hat market am 9. und 10. März durchgeführt. Für das Meinungsforschungsinstitut sei "die geopolitische Eskalation im Nahen Osten eine naheliegende Erklärung für diese abrupte Verschlechterung der Erwartungen". Nach Ende des ersten Lockdowns am 4. Mai 2020 hatte market begonnen, wöchentlich die Stimmung in Österreich abzufragen. Nicht einmal während Corona gab es so viele Skeptiker und so wenig positiv Denkende wie derzeit.

Zusammenfassung
  • Laut einer aktuellen market-Umfrage blicken nur noch 17 Prozent der Österreicher optimistisch in die Zukunft, während 65 Prozent pessimistisch sind.
  • Der Stimmungsabfall erfolgte abrupt nach Beginn des Kampfeinsatzes von USA und Israel gegen den Iran am 28. Februar, wobei im Februar noch 30 Prozent Optimisten und 50 Prozent Pessimisten gezählt wurden.
  • Die Online-Befragung unter 1.000 Personen am 9. und 10. März zeigt, dass die Stimmung in Österreich selbst während der Pandemie nie so schlecht war wie aktuell.