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Selenskyj: Wahlen und Referendum mit Sicherheitsgarantien

Heute, 01:02 · Lesedauer 2 min

UkrainesPräsident Wolodymyr Selenskyi ist laut einem Medienbericht offen für Präsidentschaftswahlen in der Ukraine und für ein Referendum über ein Friedensabkommen mit Russland. "Sind wir bereit für Wahlen? Wir sind bereit. Sind wir bereit für ein Referendum? Wir sind bereit," sagte Selenskyj in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der US-Zeitschrift "The Atlantic". Die Ukraine meldete unterdessen in der Nacht erneute russische Drohnenangriffe auf Odessa.

Die Ukraine habe vor nichts Angst, erklärte Selenskyj in dem Interview mit "The Atlantic". Er werde jedoch kein Abkommen unterzeichnen, das den Interessen der Ukraine schade. Er habe einen Vorschlag abgelehnt, die Abstimmungen am 24. Februar, dem vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine, anzukündigen. "Ich bin zu Wahlen bereit, aber wir brauchen Sicherheit, Sicherheitsgarantien und einen Waffenstillstand", sagte Selenskyj dem Bericht zufolge.

Die Ukraine meldete unterdessen erneute russische Drohnenangriffe auf die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer. Die zweite Drohnenwelle innerhalb von 24 Stunden habe weitere Häuser, Industrieanlagen und die Energieinfrastruktur der Stadt beschädigt, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, mit. Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung seien unterbrochen worden. Der Gouverneur von Dnipro im Südosten der Ukraine, Olexandr Ganscha, berichtete auf Telegram, vier Menschen seien bei einem kombinierten Angriff von russischen Raketen und Drohnen verwundet worden, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen.

Zusammenfassung
  • Selenskyj betonte, er werde kein Abkommen unterzeichnen, das den Interessen der Ukraine schade, und lehnte einen Vorschlag ab, die Abstimmungen am 24. Februar, dem vierten Jahrestag des russischen Einmarsches, anzukündigen.
  • In der Nacht wurden bei erneuten russischen Drohnenangriffen auf Odessa die Energieinfrastruktur beschädigt und in Dnipro vier Menschen, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen, bei einem kombinierten Raketen- und Drohnenangriff verwundet.