Pro und Contra vom 30. NovemberPULS 24

Pro und Contra: Spitäler am Limit – Steht die Gesundheitsversorgung vor dem Kollaps?

29. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Personalnot, gesperrte Betten und 25-Stunden-Schichten bringen das medizinische Personal an seine Grenzen. Können Patient:innen in Österreichs Spitälern noch adäquat versorgt werden? Darüber diskutiert in Pro und Contra eine prominente Runde mit unter anderem Gesundheitsminister Johannes Rauch (die Grünen), dem Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ), dem Vizepräsidenten der Ärztekammer Stefan Ferenci und Gesundheitsökonom Ernest Pichlbauer.

Die Lage im Gesundheitssektor spitzt sich weiter zu. Seit Monaten warnt das Personal vor eklatanten Mängeln und Engpässen, rund 50 Gefährdungsanzeigen wurden bereits gemeldet. Allein im Wiener Gesundheitsverbund fehlen 900 Pflegekräfte. All das führt bereits jetzt zu einem Qualitätsverlust der Behandlung – das ergab eine Umfrage der Ärztekammer unter knapp 2.000 Ärzt:innen.

Statt Corona-Klatschern fordert das medizinische Personal bessere Bezahlung, kürzere Arbeitszeiten und mehr Mitarbeiter:innen. Die Politik kalmiert und verweist auf Einmalzahlungen sowie die anstehende Pflegereform. So mancher ortet gar eine „Schmutzkübelkampagne“ der Ärztekammer.
Bekommen Patient:innen in den österreichischen Spitälern noch die bestmögliche Behandlung? Welche Maßnahmen können das Gesundheitspersonal entlasten? Und ist die Zwei-Klassen-Medizin längst Realität?

PRO UND CONTRA

Pro und Contra ab sofort mit neuem Sendeplatz immer Mittwoch 20:15 LIVE auf PULS 24 und um 23:05 Uhr auf PULS 4 & in der ZAPPN App.

Mittwoch, 30. November 2022, 20:15 Uhr LIVE auf PULS 24 & ZAPPN
Mittwoch, 30. November 2022, 23:05 Uhr auf PULS 4 & ZAPPN

Gäste:

  • Johannes Rauch, Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, die Grünen
  • Peter Hacker, Amtsführender Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport in Wien, SPÖ
  • Stefan Ferenci, Vizepräsident der Ärztekammer für Wien
  • Ernest Pichlbauer, Gesundheitsökonom und Assistenzprofessor für evidenzbasierte Medizin, Sigmund Freud Uni Wie

Moderation: 

Gundula Geiginger

Quelle: Redaktion / poz