Pro und Contra 04.11.2021 Jahrestag des TerrorsPULS 24

Pro und Contra: Jahrestag des Terrors - Schnelles Vergessen oder aus Fehlern lernen?

28. Okt 2021 · Lesedauer 2 min

Ein lauer Abend, der letzte vor dem zweiten Lockdown. Und dann fallen in der Wiener Innenstadt plötzlich Schüsse. Wäre der Anschlag in Wien vor einem Jahr zu verhindern gewesen und was sind die Konsequenzen? Das diskutieren bei Pro und Contra die Sicherheitssprecher der fünf Parlamentsparteien und Terrorexpertin Daniela Pisoiu.

Nach allem, was wir jetzt wissen, hätte der Abend des 2. November 2020 auch ganz anders verlaufen können. Doch eine unglückliche Verkettung von Versäumnissen und Fehleinschätzungen führte zu einem Terrorakt in Wien. Mit folgenschweren Konsequenzen: fünf Tote und 22 Verletzte sind zu beklagen.

Viele Details hat man erst im Nachhinein erfahren. Geblieben ist die Erinnerung an eine Nacht voll Angst. Und viele Fragen, etwa was die Politik aus dem Ereignis gelernt hat und was einen neuerlichen Anschlag verhindern könnte.

Was ist im Vorfeld des 2. November schiefgelaufen? Warum wurden die Opfer so spät entschädigt? Wieso gibt es auch ein Jahr danach noch immer keine politische Einigkeit? Und kann die Bevölkerung sich sicher fühlen?

Gäste:

  • Daniela Pisoiu, Terrorexpertin, Senior Researcher Österreichisches Institut für Internationale Politik
  • Karl Mahrer, Nationalratsabgeordneter, Sprecher Inneres und Sicherheit, ÖVP
  • Georg Bürstmayr, Nationalratsabgeordneter, Sprecher Inneres, Sicherheit und Asylpolitik, Die Grünen
  • Reinhold Einwallner, Nationalratsabgeordneter, Sprecher Innere Sicherheit, SPÖ
  • Hannes Amesbauer, Nationalratsabgeordneter, Sprecher Innere Angelegenheiten, FPÖ
  • Nikolaus Scherak, Nationalratsabgeordneter, stellvertretender Klubobmann, Sprecher Verfassung und Demokratie, NEOS

 

Moderation:

Corinna Milborn

 

Pro und Contra, am Dienstag, den 2. November 2021, um 22:25 Uhr auf PULS 4 und am Mittwoch, den 3. November 2021, um 20:15 Uhr auf PULS 24

Quelle: Redaktion / coco