APA - Austria Presse Agentur

Pflegerinnen bekommen für Corona-Tests Geld zurück

20. Aug 2020 · Lesedauer 2 min

Die Kosten für die Corona-Tests der 24-Stunden-Betreuerinnen sollen rückwirkend erstattet werden: Die Refundierung wird in den nächsten Wochen umgesetzt, berichteten die "Salzburger Nachrichten" am Donnerstag. In den Büros der zuständigen Landesräte hieß es, dass die Kosten der bezahlten Coronatests auf Antrag und gegen Vorlage der Rechnung in Kürze rückwirkend bis Mitte März refundiert werden.

Die Kosten für die Corona-Tests der 24-Stunden-Betreuerinnen sollen rückwirkend erstattet werden: Die Refundierung wird in den nächsten Wochen umgesetzt, berichteten die "Salzburger Nachrichten" am Donnerstag. In den Büros der zuständigen Landesräte hieß es, dass die Kosten der bezahlten Coronatests auf Antrag und gegen Vorlage der Rechnung in Kürze rückwirkend bis Mitte März refundiert werden.

Pro Betreuungskraft soll eine Testung pro Monat abrechenbar sein. Für einen PCR-Test bei 24-Stunden-Betreuerinnen im Inland sollen bis zu 85 Euro refundiert werden, für einen im Ausland abgenommenen bis zu 60 Euro, erklärte Jakob Wild vom Fachverband Personenberatung und Personenbetreuung der Wirtschaftskammer gegenüber der Zeitung.

"Anfang August haben wir die Informationen zur Abrechnung des Zweckzuschusses des Bundes erhalten, der auch die Kostenübernahme der Tests für 24-Stunden-Betreuungskräfte beinhaltet", hieß es im Büro des Salzburger Soziallandesrats Heinrich Schellhorn (Grüne). Derzeit werde an der Abwicklung gearbeitet. Bereits Ende Juli hatten sich die Sozialreferenten der Länder darauf geeinigt, dass im Zuge eines Screenings jede Pflegekraft einmal monatlich getestet werden soll. Die Testkosten für 24-Stunden-Betreuerinnen sollen so lang refundiert werden, bis eben dieses geplante bundesweite Screeningprogramm umgesetzt ist, bei dem die Betreuerinnen dann regelmäßig an vorgegebenen Orten im Rahmen des Programms gratis getestet werden sollen.

Quelle: Agenturen