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Papst mahnt am Welttag der Armen zu Nächstenliebe

15. Nov 2020 · Lesedauer 1 min

Papst Franziskus hat zum Welttag der Armen mehr Nächstenliebe angemahnt. "An den Festtagen fragen sich viele Menschen: Was kann ich kaufen?", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in der Predigt am Sonntag im Petersdom. Die eigentliche Frage sei jedoch, was man geben könne. "Lasst uns heute, in diesen Zeiten voll Unsicherheit und Zerbrechlichkeit, unser Leben nicht damit vergeuden, dass wir nur an uns selbst denken", so Franziskus.

Der Papst hatte den Welttag der Armen 2016 eingeführt. Wegen der Corona-Pandemie nahmen lediglich etwa hundert Menschen im Petersdom an der Messe teil. Zudem musste das alljährliche Mittagessen des Papstes mit 1.500 Bedürftigen abgesagt werden.

Der Vatikan bietet Menschen in Not auch Corona-Tests an. "In der Klinik unter den Kolonnaden des Petersdoms können Arme, die Zugang zu den Schlafmöglichkeiten benötigen oder in ihr Heimatland zurückkehren wollen, den Corona-Test bekommen", hieß es in einer Mitteilung. Pro Tag werden etwa 50 Abstriche gemacht. Die Klinik gehört zur Elemosineria Apostolica - einem Amt des Heiligen Stuhls, das "im Namen des Papstes Werke der Nächstenliebe zugunsten der Armen" leistet.

Quelle: Agenturen