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Österreich bei Sitzung zur Hilfe für Streitkräfte der Ukraine

Österreich hat am Montagnachmittag an der zweiten Sitzung der von den USA geleiteten internationalen Kontaktgruppe zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte teilgenommen.

Wien sei von einem Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums auf Beamtenebene vertreten gewesen, bestätigte das Außenministerium der APA am Abend. Insgesamt waren an dem virtuellen Treffen 47 Länder mit dabei, meldete die staatliche italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Am Montag schlossen sich neben Österreich weitere Länder, die nicht an der ersten Sitzung der Gruppe teilgenommen hatten, der Online-Konferenz an, darunter Bosnien-Herzegowina, Kolumbien, Irland und der Kosovo. Das dritte Treffen wird am 15. Juni in Brüssel am Rande des NATO-Ministertreffens stattfinden, kündigte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin an. Das Online-Meeting, an dem auch der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow partizipierte, war eine Fortsetzung der Gruppe, die einen Monat zuvor im deutschen Ramstein gegründet worden war, berichtete die staatliche polnische Nachrichtenagentur PAP.

20 Staaten sagen Waffen und Hilfe zu

Austin erinnerte daran, dass nach dem Treffen in Ramstein unter anderem Australien, Kanada und das Vereinigte Königreich Waffen an die Ukraine geliefert hätten. Nun hätten Italien, Dänemark, Griechenland, Norwegen und Polen weitere militärische Unterstützung zugesagt. Dänemark etwa wird Harpoon-Schiffsabwehr-Raketen und Marschflugkörper liefern. Die Lieferung gehöre zur einer Reihe von neuen Hilfspaketen, die etwa 20 Staaten zugesagt hätten.

Am 26. April hatte Austin in Ramstein angekündigt, dass die internationale Kontaktgruppe monatlich zusammenkommen werde, um die Waffenhilfe für die Ukraine zu koordinieren. Ihre Aufgabe ist der Dialog und die Integration der auf die Unterstützung Kiews gerichteten Bemühungen.

ribbon Zusammenfassung
  • Österreich hat am Montagnachmittag an der zweiten Sitzung der von den USA geleiteten internationalen Kontaktgruppe zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte teilgenommen.
  • Wien sei von einem Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums auf Beamtenebene vertreten gewesen, bestätigte das Außenministerium der APA am Abend.
  • Insgesamt waren an dem virtuellen Treffen 47 Länder mit dabei, meldete die staatliche italienische Nachrichtenagentur ANSA.