Landtagswahl Niederösterreich 2023 PröllPULS 24

NÖ-Wahl: Würde die ÖVP mit Pröll besser abschneiden?

13. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Laut einer aktuellen ATV/PULS 24-Umfrage würde die ÖVP in Niederösterreich 9,6 Prozent im Vergleich zur Landtagswahl 2018 verlieren. Gewinner dieser Entwicklung könnte die FPÖ sein, sie fischt im türkisen Wähler-Pool. Ein wenig anders wäre das, wenn der Ex-Landeshauptmann Pröll für die ÖVP ins Rennen gehen würde.

Am 29. Jänner wird in Niederösterreich gewählt. Wäre die Landtagswahl schon am kommenden Sonntag, würde die ÖVP auf 40 Prozent, die FPÖ auf 25 Prozent und die SPÖ auf 22 Prozent kommen, so das Ergebnis einer ATV/PULS 24-Umfrage. Die Grünen und die NEOS würden von jeweils 6 Prozent gewählt werden.

Pröll würde FPÖ-Wähler abfangen

Würde die ÖVP mit Ex-Landeshauptmann Erwin Pröll antreten, dann hätte die ÖVP Niederösterreich 2 Prozent mehr Stimmen und die SPÖ drei Prozent der Stimmen weniger. Laut der Umfrage kommt jeder vierte Wähler der Freiheitlichen in Niederösterreich aus dem türkisen Lager.

Vergleich NÖ LT-Wahl Mikl-Leitner und PröllPULS 24

Vergleich NÖ LT-Wahl Mikl-Leitner und Pröll

Mit Johanna Mikl-Leitner an der Spitze würde die ÖVP mehr Stimmen an die FPÖ abgeben, so könnte das Ergebnis interpretiert werden. 

"Erwin Pröll würde noch den einen oder anderen FPÖ-Wähler abholen", sagt Meinungsforscherin Alexandra Siegl im PULS 24 Interview. Johanna Mikl-Leitner könne aber durchaus an den Wahlergebnissen von Erwin Pröll anknüpfen.

Alexandra Siegl von Unique Research analysiert bei PULS 24 Anchor Jakob Wirl die Ergebnisse der Umfrage zur Niederösterreich Wahl.

FPÖ womöglich vor SPÖ

Die ÖVP würde somit 9,6 Prozent im Vergleich zum Wahlergebnis der Landtagswahl von 2018 einbüßen. Die FPÖ würde 10,2 gewinnen, die SPÖ würde 1,9 Prozent im Vergleich mit 2018 verlieren. Das bedeutet auch: Die Landbauer-FPÖ würde die SPÖ überholen.

Zur Umfrage

Durchgeführt wurde die Umfrage von Unique Research/Peter Hajek im Auftrag von ATV/PULS 24. Die Methode war eine Kombination aus Telefon- und Online-Befragung. Befragt wurden 1.200 in Niederösterreich wahlberechtigte Personen. Die maximale Schwankungsbreite beträgt +/- 2,8 Prozent. Durchführungszeitraum waren der 9. bis 12. Jänner 2023. 

Quelle: Redaktion / frn