APA - Austria Presse Agentur

Neues Lehrer-Portal für Distance Learning

05. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Mit einem neuen Serviceportal will das Bildungsministerium Lehrern mit wenig Erfahrung bei der Nutzung digitaler Medien beim Einstieg ins Distance Learning helfen. Pädagogen, an deren Schule noch keine Lern- bzw. Kommunikationsplattform eingesetzt wird, kann außerdem eine virtuelle Lernumgebung einfach eingerichtet werden. Darüber hinaus gibt es auch Online-Fortbildungsangebote.

Mit einem neuen Serviceportal will das Bildungsministerium Lehrern mit wenig Erfahrung bei der Nutzung digitaler Medien beim Einstieg ins Distance Learning helfen. Pädagogen, an deren Schule noch keine Lern- bzw. Kommunikationsplattform eingesetzt wird, kann außerdem eine virtuelle Lernumgebung einfach eingerichtet werden. Darüber hinaus gibt es auch Online-Fortbildungsangebote.

Beim Einstieg in das neue Portal (https://serviceportal.eeducation.at) muss zunächst bekanntgegeben werden, welche Plattform derzeit am Standort verwendet wird. Gibt es keine, kann sich der Lehrer auf der vielgenutzten Plattform Microsoft Office365 for Education registrieren, die etwa über "Teams" die Möglichkeit zum Online-Unterricht bietet. Die Schüler brauchen dafür nur ein Smartphone.

"Durch den Einsatz unserer Pädagoginnen und Pädagogen hat der Umstieg auf E-Learning über weite Strecke sehr gut funktioniert", so die ehemalige Bildungsministerin Iris Rauskala, derzeit Sektionschefin und Chief Digital Officer im Ministerium, in einer Aussendung. "Für alle, die das Angebot noch nicht voll ausschöpfen, wollen wir nun den Einstieg erleichtern und schaffen mit unserer neuen Plattform ein niederschwelliges Angebot."

Auf dem Portal zu finden sind dann kurze Erklärvideos zu didaktischen Fragestellungen beim Distance Learning mit den gängigsten Plattformen sowie virtuelle Fortbildungsangebote wie Webinare, Online-Seminare und -Coaching-Einheiten von erfahrenen Pädagogen. Unter anderem erklärt werden der Einstieg in die Videotelefonie mit der ganzen Klasse oder wie man Aufgaben stellen und versenden kann.

Geachtet werden soll auch auf einheitliche Plattformen an der Schule. Die Direktoren werden daher ersucht, dass - falls vorhanden - innerhalb des Schulstandorts alle Lehrer die an der Schule bisher bereits verwendeten Plattformen einsetzen.

Quelle: Agenturen