Debatte über Ukraine-"Rahmendokumente" für Kriegsende
Die Vertreter von etwa 15 Unterstützer-Staaten, der EU und der NATO berieten in Kiew. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff nahm per Videolink an dem Treffen teil, wie ein ukrainischer Beamter mitteilte. Nach ukrainischen Angaben soll am Dienstag ein Folgetreffen in Frankreich mit Spitzenvertretern von Partnerstaaten der Ukraine stattfinden.
Die internationalen Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, hatten sich jüngst wieder intensiviert. Am vergangenen Sonntag waren der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump in dessen Privatanwesen in Florida zu einem Gespräch zusammengekommen. Beide Seiten meldeten danach Fortschritte.
Selenskyj sagte am Samstag, dass sein Land sich weiterhin "verteidigen" müsse, falls die Bemühungen scheitern sollten, Russland zur Beendigung seines Angriffskrieges in der Ukraine zu bewegen. "Wenn Russland alles blockiert, wenn unsere Partner Russland nicht dazu zwingen, den Krieg zu beenden, gibt es einen anderen Weg: uns selbst zu verteidigen", sagte Selenskyj vor Journalisten.
Zusammenfassung
- Vertreter von etwa 15 Unterstützer-Staaten, der EU und der NATO haben am Samstag in Kiew über Rahmendokumente zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine beraten.
- Zu den diskutierten Dokumenten zählten laut dem ukrainischen Verhandlungsführer Rustem Umerow Sicherheitsgarantien und Ansätze für einen Friedensplan; der US-Sondergesandte Steve Witkoff war per Videolink zugeschaltet.
- Ein Folgetreffen mit Spitzenvertretern der Partnerstaaten ist für Dienstag in Frankreich geplant, während Präsident Selenskyj betonte, dass sich die Ukraine weiterhin verteidigen müsse, falls die Bemühungen scheitern.
