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NEOS bauen bei Plakatwelle für NÖ-Wahl auf Collini

18. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Als erste Partei haben die NEOS am Freitag ihre Plakate für die niederösterreichische Landtagswahl am 29. Jänner 2023 präsentiert. Die Pinken bauen ganz auf Landessprecherin Indra Collini, die auf drei Sujets zu sehen ist. Thematisch wollen sich die NEOS auf Korruptionsbekämpfung konzentrieren, kritisiert wurden auch "mangelnde Lösungskompetenz und Gestaltungswille" in der Politik. "Wir wollen wachsen", gab Collini als Ziel aus, geholt werden soll ein viertes Mandat.

"Leistbares Leben statt g'stopfte Politik", "Keine Macht der Korruption" sowie "Die Jungen dürfen nicht die Dummen sein" - diese Slogans prangen auf den drei am Freitag auf dem Landhausboulevard in St. Pölten enthüllten Plakaten. Zu sehen ist vor einfärbigem Hintergrund stets Collini. Vorgestellt wurde auch ein Kleinplakat mit dem Satz "Jetzt das Richtige tun", das Collini mit NEOS-Bundeschefin Beate Meinl-Reisinger zeigt.

Genutzt wurde der Termin von der Landessprecherin auch zu einer Art Wahlkampfauftakt. Es brauche künftig "die besten Köpfe an den richtigen Plätzen und nicht die besten Freunde", Korruption und Postenschacher müssten der Vergangenheit angehören. "Viele dieser Widerlichkeiten haben den Ursprung im Machtzentrum der ÖVP und das ist Niederösterreich", sagte Collini. Gefordert wurden "gläserne Parteien", die Abschaffung des Amtsgeheimnisses sowie eine Politikerhaftung.

Eingetreten wurde von der pinken Landessprecherin auch für einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag, ein Senken der Lohnnebenkosten und ein "Sparen im politischen System", also bei der Parteienförderung und in der Verwaltung. Weiters brauche es "mehr Freiheit für Schulen" sowie einen Ausbau der erneuerbaren Energien. Nicht größer werden dürfe "der Schuldenrucksack".

Sehr wohl ein Plus möchte Collini hingegen beim Wahlergebnis ihrer Partei sehen, weiters soll auch die Absolute der ÖVP gebrochen werden. 2018 holten die NEOS beim ersten Antreten 5,15 Prozent und drei Mandate, nun soll ein vierter Abgeordnetensitz her. Das bringe "wesentlich mehr Möglichkeiten" mit sich, konstatierte die Landessprecherin. Um Klubstatus und Antragsrecht im Landtag zu erhalten, braucht es in Niederösterreich vier Mandatare.

Quelle: Agenturen