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Nationalrat mit Fragestunde an Finanzminister Marterbauer

Heute, 21:30 · Lesedauer 1 min

Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) stellt sich am Donnerstag im Nationalrat im Rahmen einer Fragestunde den Fragen der Abgeordneten. Nach der Aussprache zu Beginn der Plenarsitzung stehen einige Gesetzesbeschlüsse aus dem Finanzbereich auf der Tagesordnung. Erleichtert werden soll etwa der Börsengang für kleine und mittlere Unternehmen, zudem soll der österreichische Kapitalmarkt attraktiviert werden.

Vorgesehen ist, den für einen Börsegang notwendigen Mindeststreubesitz - also die Quote, wie viele Aktien bei einem Börsegang frei verkauft und gekauft werden können - von 25 auf zehn Prozent zu senken. Zur Umsetzung von EU-Vorgaben stehen außerdem Gesetzesvorlagen zu Ratingagentur und zu einer kleinen Reform des Fiskalrats zur Abstimmung. Anschließend sind Debatten zum nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und verschiedenen Entschließungsanträgen geplant.

Zusammenfassung
  • Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) beantwortet am Donnerstag im Nationalrat die Fragen der Abgeordneten in einer Fragestunde.
  • Der für einen Börsengang notwendige Mindeststreubesitz soll von 25 auf zehn Prozent gesenkt werden, um kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt zu erleichtern.
  • Neben weiteren Gesetzesvorlagen zur Umsetzung von EU-Vorgaben sind auch Debatten zum nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und verschiedene Entschließungsanträge geplant.