Mückstein: Nicht zwischen geimpften und nicht-geimpften Schülern differenzieren

10. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Wenn die Zeit für den dritten Stich gekommen ist, wird man informiert, erklärt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein im PULS 24 Interview. Eine Unterscheidung zwischen geimpften und nicht-geimpften Kindern hält er für "nicht sinnvoll".

"Wir werden von 3G auf 2G gehen, von 2G auf 1G und dann gibt’s auf einmal kein G mehr und dann ist die Pandemie vorbei", erklärt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) im PULS 24 Interview. Damit ist auch klar – Mückstein betont das auch sehr oft – die Menschen sollen sich impfen lassen. Auch Genesene, bei denen ein einmaliger Stich reicht. Damit würde ein G schon wegfallen, so der Gesundheitsminister.

Dritter Stich

Auch zum dritten Stich äußert sich Mückstein. Das Nationale Impfgremium empfehle neun Monate nach der zweiten Dosis eine weitere zu verimpfen. Damit könne jeder ausrechnen, wann er dran komme. Damit man diesen Termin aber nicht verpasst, werden sie "darüber informiert", erklärt der Gesundheitsminister. Los geht es mit der dritten Runde am 17. Oktober.

Darüber zu diskutieren, ob Tests kostenpflichtig werden, sei legitim. Bis in den Herbst werden sie allerdings fix gratis angeboten, verspricht Mückstein. Zudem: "Ein Test zu viel schadet nicht."

Schulen

Mit der Rückkehr in die Schulen befürchten viele steigende Infektionszahlen und so manche Eltern, Schüler und Schülerinnen wieder Distance Learning. Laut Mückstein "muss ein permanenter Präsenzunterricht möglich sein". Womöglich auch wieder mit einer Maskenpflicht, mit der der Gesundheitsminister rechnet. Dass man dabei Unterschiede zwischen geimpften (keine Maske) und ungeimpften Kindern (Maske) macht, glaubt Mückstein nicht. "Hier zu differenzieren halte ich nicht für sinnvoll." Die Zulassung des Impfstoffes für Kinder unter 12 Jahren erwartet der Gesundheitsminister um den Jahreswechsel.

Quelle: Redaktion / moe