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Mindestens 13 Tote bei Kämpfen im Osten des Sudan

11. Aug 2020 · Lesedauer 1 min

Bei Kämpfen im Osten des Sudan sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Zudem seien 42 Menschen bei den Zusammenstößen zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen seit Sonntag verletzt worden, teilte ein Ärzteverband am Montagabend mit. Die Kämpfe fanden in Port Sudan statt, einer Hafenstadt am Roten Meer. Seit Montag besteht in der Stadt eine nächtliche Ausgangssperre.

Bei Kämpfen im Osten des Sudan sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Zudem seien 42 Menschen bei den Zusammenstößen zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen seit Sonntag verletzt worden, teilte ein Ärzteverband am Montagabend mit. Die Kämpfe fanden in Port Sudan statt, einer Hafenstadt am Roten Meer. Seit Montag besteht in der Stadt eine nächtliche Ausgangssperre.

Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen gibt es schon lange, sie flammen immer wieder auf. Unter Präsident Omar al-Bashir, der das Land im Nordosten Afrikas 30 Jahre lang autokratisch regiert hatte, wurden die Konflikte oft mit Gewalt unterdrückt. Zudem wird Bashirs Regierung vorgeworfen, bestimmte Gruppen unterstützt und diese mit Waffen versorgt zu haben. Die Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen des Landes haben seit dem Sturz Bashirs im April 2019 zugenommen, unter anderem, weil die neue Übergangsregierung weniger autokratisch regiert.

Quelle: Agenturen