Mehrere Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine
Die Region Odessa am Schwarzen Meer war ebenso einmal mehr im Visier russischer Angriffe. Gouverneur Oleh Kiper zufolge wurde auch dort ein Mensch getötet, sechs weitere seien verletzt worden. Ziel der Attacken waren den Angaben nach Objekte der Hafen-, Wohn-, Industrie- und Energieinfrastruktur. Im Hafen seien Lagerhäuser mit Düngemittel beschädigt worden, es sei zu Bränden unter anderem von vier Autos gekommen. Der ukrainische Zivilschutz sprach von einem massiven Angriff mit Drohnen. In der Nacht berichtete er zudem von erheblichen Aussetzern bei der Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser.
Im Gebiet Charkiw wurde nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft in einem Dorf im Landkreis Isjum eine Frau bei einem Drohnenangriff in der Früh getötet. Eine weitere Frau kam bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Orichiw in der südukrainischen Region Saporischschja ums Leben, wie Gebietsgouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Ein Mann wurde verletzt.
Russland attackierte nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe die Ukraine mit einer ballistischen Rakete und 154 Kampfdrohnen. Davon seien 111 Drohnen abgewehrt worden. Es habe Einschläge an 18 Orten gegeben. Die Ukraine verteidigt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion.
Zusammenfassung
- Bei russischen Angriffen in der Ukraine wurden laut Behörden mindestens sieben Menschen getötet, darunter drei Brüder im Alter von 19, 19 und 8 Jahren beim Beschuss von Kramatorsk sowie weitere Opfer in Odessa, Charkiw und Saporischschja.
- Die Region Odessa war erneut Ziel russischer Angriffe, wobei eine Person ums Leben kam, sechs verletzt wurden und Lagerhäuser im Hafen sowie vier Autos beschädigt beziehungsweise in Brand gesetzt wurden.
- Russland setzte bei den Angriffen eine ballistische Rakete und 154 Kampfdrohnen ein, von denen nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 111 abgewehrt wurden, insgesamt gab es Einschläge an 18 Orten.
