Polaschek: "Bereiten uns selbstverständlich auf Herbst vor"

01. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Bildungsminister Martin Polaschek kündigt bei "Milborn" eine bundesweite Gesamtstrategie für einen möglichen Corona-Herbst an. Dennoch werden die Maßnahmen in den Schulen vor Beginn der Sommerferien gelockert.

"Wir bereiten uns selbstverständlich auf den Herbst vor", sagt Bildungsminister Martin Polaschek bei "Milborn". Man arbeite bereits "intensiv" an einer Gesamtstrategie, die bundesweit in vielen Bereichen gelten soll. Details wollte er im Gespräch mit Gundula Geiginger allerdings nicht verraten. Stattdessen kündigt er eine Bekanntgabe des genauen Plans in wenigen Wochen an.

"Sind in keinem Fall leichtsinnig"

Für den Fall, dass die Corona-Fälle noch im Sommer ansteigen – wie es etwa zurzeit in Portugal der Fall ist – könne man laut Polaschek auf ein "entsprechendes Reservoir" an Antigentests und FFP2-Masken zurückgreifen. Dadurch sei man in der Lage auch kurzfristig auf die Infektionslage zu reagieren.

"Leichtsinnig" gehe man dennoch nicht mit der Situation um, meint der Bildungsminister mit Hinblick auf die derzeitigen Lockerungen an den Schulen. Dass man die PCR-Testungen einstellt, sei für Polaschek der nächste logische Schritt gewesen. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass immer weniger Schüler:innen positiv auf Corona getestet werden, demnach mache der verpflichtende PCR-Test zurzeit "keinen Sinn". Bei Unsicherheiten könne auch weiterhin mit Antigentest getestet werden, betont der Minister.

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Unlösbare Matura-Beispiele "darf es nicht geben"

Polaschek äußert sich zudem bei "Milborn" auch zu der Mathematik Aufgabe in der Matura-Kompensationsprüfung, die teilweise nicht lösbar war. Er entschuldigt sich dafür und meint, dass dieses Beispiel "bei allen positiv gewertet wird". Gleichzeitig betont er, dass die Schulen darüber vorab informiert wurden und die Schüler gewusst hätten, dass dieses Beispiel nicht zu lösen sei. Demnach könne es nicht zu Verunsicherungen bei den Schüler:innen gekommen sein, meint der Minister.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea