Childs: Biden hat in Rede "Glauben an die UNO vermittelt"

21. Sept 2021 · Lesedauer 1 min

Die UNO-Vollversammlung sei für US-Präsident Joe Biden ein Test gewesen, sagt Maggie Childs. Biden habe sich in seiner Rede diplomatisch gegeben. Als "Statement" oder "Boykott" kann laut der Metropol-Herausgeberin das Verhalten der Präsidenten Wladimir Putin und Xi Jinping gesehen werden.

US-Präsident Joe Biden habe mit seiner Rede "seinen Glauben an die UNO vermittelt", sagt Maggie Childs. Er habe sich diplomatisch gegeben und setzte auf "friedliche Lösungen", erklärt die Herausgeberin und Unternehmerin aus New York. "Gleichzeitig müssen nun auch Taten folgen", ergänzt sie auf PULS 24.

Als "Boykott" könne man laut Childs das Verhalten des russischen Präsidenten Wladimir Putin einordnen. Zwar werde Putin am Covid-Gipfel virtuell teilnehmen, jedoch sei "viel Beleidigung verspürt worden", so die Metropol-Herausgeberin. Hintergrund für Putins Verhalten sei die Nichtanerkennung des Corona-Vakzins Sputnik V von der WHO.

Dass der chinesische Präsident Xi Jinping nur per voraufgezeichneter Videobotschaft an der Versammlung teilnimmt sei "ein Statement an sich". Man dürfe nicht vergessen, dass "China sehr viel Macht und Einfluss auf die UNO hat", erklärt sie im Newsroom LIVE. Schließlich ist China ein wichtiger Geldgeber der UNO.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea